Das Perpetuum Mobile ist möglich, glaubt Elisabeth Lehmann – und liefert neue Erkenntnisse zum historischen „Bessler-Rad“

Vorschau: Perpetuum Mobile: Das Bessler-Rad

Sie möchten statt der Vorschau den gesamten Film sehen?
Als Freigeist erhalten Sie vollen Zugang zu allen exklusiven Filmen im ExoMagazin.
Jetzt Freigeist werden!

Im Jahr 1712 präsentierte der Uhrmacher Johann Ernst Elias Bessler ein Ding der Unmöglichkeit: Ein Rad, das nicht mehr aufhörte, sich zu drehen, sobald es in Bewegung kam. Seine Konstruktion rief zahlreiche Skeptiker auf den Plan, aber auch Unterstützer. Mehrere Experten begutachteten sein „Perpetuum Mobile“ – darunter auch Gottfried Wilhelm Leibniz, einer der bedeutendsten Universalgelehrten jener Zeit. Doch das Geheimnis des „Bessler-Rads“ nahm dessen Erfinder mit ins Grab.
Die Dipl.-Mathematikerin und Leiterin der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Freie Energie, Elisabeth Lehmann, scheint dem Rätsel nun einen Schritt näher gekommen zu sein. Beim Freie-Energie-Kongress in München präsentierte neue Erkenntnisse, die nahelegen: Es dreht sich doch…

5 Kommentare

  1. Hans Lehner says:

    Das Bessler-Rad funktioniert mit Supernova-Energie (dunkle Energie)

    Herzliche Gratulation an Elisabeth Lehmann, Mathematikerin und Präsidentin des SAVE, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Freie Energie – für diesen hochinteressanten Vortrag

    Als Präsidentin des SAVE hätte sie sich an meinen Vortrag beim SAVE am 9. Juni 2012 in Zürich erinnern müssen, wo ich einen Vortrag über die Entdeckung der kosmischen, mechanischen SUPERNOVA-ENERGIE hielt,der sowohl für die Gravitation als kosmischen mechanischen Anpressdruck verantwortlich ist, als auch für die beschleunigte Expansion des Universums, und somit auch die mechanische Energie im feinstofflichen Bereich (dunkle Materie) liefert, der das Perpetuum mobile erst ermöglicht – und der mit Video aufgezeichnet worden ist:

    Siehe dazu: http://www.youtube.com/playlist?list=PLF5A51E24706A8AEE
    Siehe auch: http://www.supernova-energie.com/

    Weshalb hat Elisabeth Lehmann bei Ihrem Vortrag nicht auf die neu entdeckte SUPERNOVA-ENERGIE hingewiesen, als mögliche Ursache für das Funktionieren des Bessler-Rades?

    Meine Meinung: Sie hat an der ETH-Zürich studiert – und glaubt deshalb ebenfalls, wie viele andere Wissenschaftler, an die alte Gravitations-Theorie von NEWTON und EINSTEIN – mit einer sogenannten „Massen-Anziehung“ – anstatt mit einem kosmischen, mechanische Anpressdruck – der noch Vieles mehr erklären kann.

    • Beaver 2014 says:

      Als Anmerkung zu ihrem Text :

      Die Expansion des Universums läßt sich sich meines Wissens nach nicht als Ausdehnung im Raum definieren, der sich durch einen „Anpressdruck“ durch Supernovae ergibt.
      Die Expansion des Universums erklärt sich wesentlich sinnvoller als Ausdehnung des Raumes selbst.

      Ohne mich mit ihrer Theorie näher auseinandergesetzt zu haben, erinnert mich der Ansatz auf gewisse Weise an diverse Behauptungen, das der Luftdruck die Menschen auf den Boden drückt und eine Massenanziehung nach Newton gar nicht existiert.

      Da das Beller-Rad als „Perpetuum Mobile“ auf rein mechanischer Weise arbeitet, sind

      alle Berechnungen theoretisch im vorhinein möglich.
      Eine Simulation, in der die Trägheit eines Körpers übersehen wird, mag zwar für den ein oder anderen überzeugend wirken, doch mit Wissenschaft hat das nichts zu tun.

      Es gibt diverse Ideen zu mechanischen Perpetuum Mobiles,
      die in der Realität aber leider alle nicht funktionieren.

      • Würden wir eine Ausdehnung des Raumes überhaupt bemerken?
        Dann würde ich mich ja auch entsprechend ausdehnen … (nicht dass mir das nicht auch schon aufgefallen wäre) … also die Erde, die Messgeräte usw.

        • Beaver 2014 says:

          Es ist doch messbar ! Also bemerken wir es.

          Der Raum in den Atomen bleibt identisch, da die fundamentalen Wechselwirkungen dafür sorgen. Eine Instabilität würde den Atomzerfall herbeiführen. Das wäre mal gar nicht so gesund.

          Weit ältere Galaxien, die wir beobachten können dehnen sich auch nicht aus. Sie entfernen sich aber in alle Richtungen von uns. Bis auf die, die gravitativ in stärkerer Wechselwirkung mit der Milchstraße stehen. (> Andromeda).

          Das legt nahe, das sich der Raum ansich ausdehnt und nicht wie hier von meinem Vorredner behauptet wurde, das der „Anpressdruck durch Supernovae“ dafür verantwortlich wäre. Wäre dies der Fall, würden wir ganz andere Bilder der Galaxien zu sehen bekommen. Denn wo finden diese Supernovae statt ? > In den Galaxien und Nebeln.

  2. Bestechend einfach! Über das Klappern der Kugeln hätte man bestimmt berichtet.
    Mit der richtigen Größe (z.B. 4 Meter) bekommt man doch eine ordentliche Trägheit, die nach dem Anschieben bestimmt über den Nullpunkt hilft.
    Anstelle der Kugeln fände ich Wasser, Öl oder trockenen Sand ganz interessant.
    Im Prinzip geht es ja nur darum, den Schwerpunkt des vorgegebenen unwuchtigen Gebildes zu verlagern, also quasi bei laufender Drehung die Form des Unwuchtigen durch ein flexibles Konstruktionsmerkmal (z.B. Kugel oder Wasser) so zu verändern, dass der Schwerpunkt wieder jenseits des Zenits liegt.
    Das Uhr- und Orgelbauer-Know-How bezieht sich bestimmt darauf, wie man dann die Kraft zum Arbeit verrichten so störungsarm abschöpft, dass das Rad nicht aus dem Fluß kommt.

Eine Antwort hinterlassen