Ein Gespenst geht um in den Massenmedien. Es will nicht erkannt werden, damit es ungestört sein Werk verrichten kann: Kriegspropaganda.

Jeden Tag formt sie unsere Sicht auf die Vorgänge in der Welt, entscheidet darüber, wen wir als die Guten oder die Bösen sehen sollen. Doch viele Lügen der Vergangenheit sind inzwischen offensichtlich. Erst im Rückblick werden das Ausmaß und die Dreistigkeit von Kriegspropaganda deutlich, welche die Geschehnisse auf unserem Planeten jahrzehntelang beeinflusste. Die Journalisten Robert Fleischer und Dirk Pohlmann zeigen in ihrem Rückblick von 1931 bis heute die zahlreichen Lügen, die immer wieder zum Krieg geführt haben – im Interesse der Wirtschaft und Vorherrschaft. All dies und mehr in der neuesten Ausgabe #18 des Dritten Jahrtausends!

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Links zur Sendung:
Geschichte der Kriegspropaganda:
1931 – Der Mukden-Zwischenfall http://german.cri.cn/2671/2015/09/18/1s240552.htm
1954 – Staatsstreich in Guatemala: Reise ins Bananenland https://www.youtube.com/watch?v=Xl5WI6MxW1o
Warum der Kreml Bananen hasst https://www.youtube.com/watch?v=SZtAKHnqkf4
Operation PBSUCCESS https://en.wikipedia.org/wiki/1954_Guatemalan_coup_d%27%C3%A9tat
1964 – Golf von Tonkin: Angeblicher Angriff auf USS Maddox https://www.youtube.com/watch?v=K2Wl2M4yLkY
1990 – Die Brutkastenlüge im US-Kongress: Ein PR-Stunt für den Einmarsch in den Irak https://www.youtube.com/watch?v=LmfVs3WaE9Y
2003 – US-Außenminister Colin Powell bringt Nervengift Anthrax mit zur UNO https://www.youtube.com/watch?v=jV5Ggfn9PYM,
Der Anthrax Cover Up: https://www.youtube.com/watch?v=PETaqzNfgl8
Bundeszentrale für politische Bildung: Medien als Kriegswaffe http://www.bpb.de/apuz/27247/medien-als-kriegswaffe?p=all
2018 Die „Integrity Initiative“ – Britischer Informationskrieg in westlichen Medien
https://www.moonofalabama.org/2018/12/the-strange-mind-of-christopher-nigel-donnelly.html#more

Operation ‘Integrity Initiative’. British Informational war against all. Part 2


BBC schreibt kritischen Artikel um:
Vergleich vorher/nachher – https://www.newssniffer.co.uk/articles/1712325/diff/0/1
der umgeschriebene Artikel: https://www.bbc.com/news/uk-46509956
Saudi-Arabien verlangt gute Publicity im Gegenzug für Gelder an Hilfsorganisationen im Jemen: https://www.theguardian.com/global-development/2018/oct/30/saudis-demanded-good-publicity-over-yemen-aid-leaked-un-document-shows?CMP=share_btn_tw
Die Propaganda-Fabrik: 27.000 Menschen arbeiten im Auftrag des Pentagon an der Manipulation der öffentlichen Meinung https://www.rubikon.news/artikel/die-propaganda-fabrik
27.000 PR-berater polieren das Image der USA – https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/27000-PRBerater-polieren-Image-der-USA/story/20404513
Die Propaganda-Fabrik Hollywood: Freigegebene Dokumente belegen großen Einfluss des Pentagon und der CIA auf die Filmindustrie https://deutsch.rt.com/international/53678-propaganda-fabrik-wie-pentagon-und-cia-hollywood/
CIA Task Force Report on Greater CIA Openness (Zitat S.6) https://www.cia.gov/library/readingroom/docs/DOC_0005524009.pdf
CIA Red Cell: Wie man die Öffentlichkeit in Frankreich und Deutschland zu Gunsten des weiteren Afghanistan-Einsatzes manipuliert https://file.wikileaks.org/file/cia-afghanistan.pdf

5 Comments

  1. In Ihrer Sendung Kriegspropaganda, der hat fast 1,5 Stunde gedauert, haben Sie viel westliche Medien und die Regierung kritisiert. Kein wort Kritik gegen Putin, der Ihrer Sendung nach steht er wie ein Fels in der Brandung, wie die letzte Hoffnung für uns alle.
    Bei allem Respekt zu Ihrer Arbeit bei mir ist Verdacht entstanden, dass Sie in Bezug zu Russland nicht neutral sind.

  2. Hallo, gute Sendung, wie immer. Wo finde ich denn die von Hr. Pohlmann versprochene Liste „Die fünf Bücher, die Ihnen den Schlaf rauben werden“ ? Gruss
    Lu

  3. Vielen Dank für diese Sendung,
    wo kann ich die Bücherliste als Bonus von Dirk Pohlmann finden.
    lg michael

  4. Hallo Leute,
    ich freue mich sehr, dass Dirk versucht hat, die Namen von historischen Vietnamesen richtig auszusprechen, jedoch ist es ihm nicht ganz gelungen. Da immerhin der Versuch unternommen wurde, gehe ich davon aus, dass vielleicht Interesse an Aufklärung besteht.
    Im Vietnamesischen steht der Buchstabe D für ein stimmhaftes s – auch die Kombination gi entspricht einem stimmhaften s wie in z.B. „Rose“:
    Võ Nguyên Giáp spricht man also etwa wie „Fo-o nüjen sap“.
    s.auch https://de.wikipedia.org/wiki/Vietnamesische_Schrift#Aussprache_der_Buchstaben
    Übrigens: der angebliche Vietnamkenner Scholl-Latour hat diesen Fehler auch immer gemacht und damit weiß der Medienkritiker: Scholl-Latour konnte kein Wort Vietnamesisch, hat sich damit auch nicht beschäftigt und hat sich damit alles von Dolmetschern im Zweifel falsch erklären lassen. Dazu muss man wissen: Vietnamesen erzählen ihren Mitmenschen gerne das, was sie erwarten, dass diese hören möchten (und nicht nur Ausländern). Das gehört zur nationalen Kultur, die das Gespräch vorrangig an gegenseitiger Gesichtswahrung orientiert und nicht an der Weitergabe von richtigen Informationen.

    In ostasiatischen Kulturen steht übrigens der Familienname vor dem Beinamen und dann dem individuellen Vornamen, auch um die Gewichtigkeit der Familienzugehörigkeit zu betonen. Das bedeutet „giap“ (=sap) ist der Vorname des Generals. Es ist im Vietnamesischen zwar üblich den Nachnamen zu vernachlässigen und Mitmenschen mit sehr bedeutungskomplexen Anreden und dem Vornamen (vielleicht mit Beinamen, der das Geschlecht der Person zeigt) zu bezeichnen, sollte im Kontext europäischer Sprachen jedoch wegen des unhöflichen Charakters und eventuell chauvinistischen Implikationen gegenüber anderen Kulturnationen vielleicht unterbleiben. Für wie seriös würde man einen vietnamesischen Journalisten halten, der Rommel konstant als „General Er-Win“ bezeichnet? Man würde sich vielleicht auch Gedanken machen, was der Sender dem Empfänger damit sagen will, obwohl das durch das vietnamesiche Kulturverständnis gesehen gar nicht falsch wäre.
    Auch der südvietnamesische Ngô Đình Diệm wird etwa No Ding Si-em ausgesprochen und wieder ist Diem der Vorname.
    Ich rate auch hier dazu, wenigstens einmal den vollen Namen zu nennen und die Fehlaussprache kurz anzusprechen…damit liegt man nämlich nicht falsch und der Zuhörer hat die verbesserte Chance den Namen durch googeln selber zu recherchieren.
    Hoffe etwas zur Aufklärung beigetragen zu haben….ansonsten macht weiter so und bleibt bitte (selbst)kritisch und zeigt gerne häufiger mehrere Blickwinkel auf das historische Geschehen…
    Micha

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