Der Luft- und Raumfahrtverband 3AF analysiert die weltweite UAP Situation – ein Gespräch mit UFO-Forscher André Kramer
Wenn es um UFOs geht, schaut die ganze Welt normalerweise auf die USA – aber auch in Europa sind Militärs ernsthaft besorgt über die unidentifizierten Flugobjekte. Vor allem in Deutschlands Nachbarland Frankreich: Dort gibt es seit mehr als 40 Jahren eine UFO-Forschungsbehörde. Seit einiger Zeit erforscht auch die dortige Luft- und Raumfahrtvereinigung 3AF das Phänomen. Deren Expertenkommission Sigma 2 veröffentlichte Ende Juni 2021 eine massive Studie über die „PAN“, wie UAP in Frankreich genannt werden, „Phénomènes aérospatiaux non-identifiés“ (dt: Unidentifizierte Luftraumphänomene). Darin analysierten die französischen Luftfahrtexperten vor allem jene Fälle, die sich konventionellen Erklärungen entziehen. Dazu zählen UAP, die elektromagnetische Wechselwirkungen verursachten und in der Nähe von Atomanlagen beobachtet wurden. Wie decken sich die Erkenntnisse der französischen Experten mit denen deutscher UFO-Forscher? Das diskutieren wir mit dem langjährigen UFO-Forscher André Kramer, Pressesprecher der „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens“ (GEP).

Vorschau: Frankreichs neuer UFO-Bericht – Erkenntnisse und Parallelen

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38 Kommentare

  1. Bin gerade bei min 28:28 und kann einige Kritik hier nicht nachvollziehen, es ist ein sehr gutes und sachliches Gespräch. Es ist auch richtig und zielführend festzustellen was wir wissen nicht wissen und von echten Beobachtungen und Spekulationen zu trennen. Festzuhalten bleibt also, dass es UAP’s gibt und diese intelligentes (gesteuertes) Verhalten zeigen und unsere technischen Möglichkeiten / wissenschaftlichen Erkenntnisse (die uns bekannten Gesetzmäßigkeiten) übersteigen … und auch ich denke ja, zeitliche und örtliche Zusammenhänge lassen wohl gewisse Arbeitshypothesen zu. Mehr aber auch nicht. Ich weiß, dass ich nichts weiß, das ist wohl die wichtigste Erkenntnis – jedoch müssen sich dann auch alle, die meinen UAP’s gäbe es nicht dem beugen und zugeben, dass sie vorhanden sind. Was ist es? Warum gibt es sie? Was machen sie / wollen sie hier? … dafür reicht es halt nicht aus nur auf militärische Radardaten, Augenzeugen und Kameradaten aus Kampfjets zu schauen. … Das ist aber leider (fast) alles womit sich dies ‚Berichte‘ befassen … von daher nur ein kleiner Ausschnitt eines viel größeren Bildes.

    • ‚Schnelle Erfolge‘ sind daher nicht zu erwarten – dafür ist die Datenlage zu komplex und es gibt zu viele offene Fragen – und wer mehr von dem Bild sehen will muss sehr tief und intensiv graben und trotzdem auf dem Teppich bleiben. Sicher nicht jedermanns Sache und vielleicht ist es deswegen für viele leichter sich lächerlich darüber zu machen, anstatt zugeben zu müssen, dass einfach keine Ahnung haben.

    • Witzig wie der Forscher am Ende die Deutschen beschreibt, vielleicht beschreibt er sich damit ja auch selbst mit? 😉

  2. Kugelblitze sind in der Plasmaphysik bekannt, sie werden auch ‚Plasmoide‘ genannt … nicht jeder Kugelblitz der durch die Wand fliegen kann und über den Boden hüpft ist ei ‚UAP‘ aber auch nicht jedes UAP ist ein Kugelblitz, dass eine schließt also das andere nicht aus. Kurz gesagt gibt es über Kugelblitze oder Plasmoide einiges zu wissen und daher kann/könnte man sie auch klassifizieren – erklärt werden können sie allerdings ausschließlich mit der Theorie des Elektrischen Universums, da sie den allgemein gelehrtem physikalischen Weltbild (nach Einstein) widersprechen.

    • Hier erklärt sich dann auch warum manche Phänomene (handfeste UAP’s) in ihrer Art und ihrem Verhalten unerklärlich erscheinen. Das Problem liegt darin, dass unser wissenschaftliches Weltbild keine Antworten liefern kann. Was bedeutet dies? … Um es mal so zu sagen wie es ist, auch die Wissenschaft (hier: die Physik) besteht nicht aus Heiligen und Halbgöttern, sondern ist fehlbar (auch im menschlichen Sinne). … Konkret: die Menschheit irrt sich nicht nur hier und da in der Geschichte, der Medizin, CORONA oder der Klimaforschung, sondern eben auch in der Physik (Einstein, speziell Astrophysik) – das FALSCHE WELTBILD was daraus entsteht und da heraus dann UAP’s nach klassischer Sicht verneint werden müssen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf ist klar … dennoch lässt sich Wahrheit und Fortschritt nicht aufhalten, Einstein hat halt falsch gelegen und die ‚Gravitation‘ hat andere Hintergründe als gedacht und damit wird das ganze Sein und die gesamte Struktur des Universums FALSCH bewertet und damit auch alle ‚Merkwürdigkeiten‘ die so darin zu finden sind … ich sag nur ‚viaveto‘.

  3. Steffen.rapp94248500 says:

    Also die Wahrnehmungen des jungen Manns neben Robert sind schon gut!
    Nur: Wer „Gendert“, der wird nicht mehr ernst genommen ☝….
    Solch eine Scheiße kann man sich ja nicht mehr antun !
    Zur Erklärung: ich habe eine liebende FRAU, ich habe 2 Töchter und 1 Sohn und sogar schon eine Enkeltochter: ALSO WEIBERHAUSHALT….. Was soll dieses „Gendern“ denn bringen ?
    Es nervt nur noch !!! Nicht nur mich als Mann, auch meine Frau, meine Töchter, meinen Sohn ….die Enkelin ist erst 8…., die wurde nicht gefragt !

  4. Spiricy1337 says:

    wie einfach garnicht über den Bericht geredet wird

  5. Also, der Gesprächspartner vom Robert scheint doch sehr mainstreammäßig vorbelastet zu sein. Skepsis ist gut, aber was der da erzählt könnte auch im Spiegel stehen …

  6. Apropos Kugelblitz, ich habe selber schon einen gesehen … Ich halte das nach wie vor für ein natürliches Phänomen …

  7. petrakuepper says:

    Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen, muss jedoch dem Verfasser eines der frühen Kommentares zustimmen. Dieses „Oma Erna“Getue sollten sie wirklich weglassen! Es entspricht auch überhaupt nicht Ihrem sonstigen Niveau. Es fällt genau deswegen auch sehr auf. Ansonsten weiter so!

  8. Können Sie, Herr Fleischer , endlich aufhören über Frauen herzuziehen.
    Können Sie mir erklären welches Fluggerät es im Jahr 1987 gegeben hat,
    das 80 cm über dem Boden stehen bleiben konnte, das quaderförmig war,
    und das nach wenigen Sekunden den Eindruck erweckte, dass es sich in Luft auflöst?

  9. Moin,

    ich hatte vor Jahren, bevor ich einen Unfall erlitt, Philosophie mit Schwerpunkt Wissenschafts- und Erkenntnistheorie studiert und habe mich in diesem Beitrag fachlich wiederfinden können. Das war anspruchsvoll—Chapeau! Lieber Robert, das Niveau, das du u.a. basierend auf der Kompetenz deines Gastes in diesem Beitrag etabliert hast, war für mich eine Sternstunde in der Beschäftigung mit dem UFO- und UAP-Phänomen. So -und nur so- funktioniert wissenschaftliche Methodik.

    Wer bspw. den Unterschied zwischen Induktion und Deduktion nicht kennt -und das meine ich gar nicht herablassend-, wird in seiner persönlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen stets auf einer Stufe stagnieren und im Worst Case darüber sogar Frustration entwickeln. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Wissenschaft und Wissenschaft Spielen. (Ich sage nicht, dass ich qualifiziert wäre, diesen zu erkennen; ich konstatiere nur: Es gibt diesen Unterschied.)

    Diverse Minuten deiner diesmaligen Sendung waren vollgepackt mit wichtigen Termini: Theorie, Hypothese, Falsifizierbarkeit, Forschungsfrage, Induktion/Deduktion. Deren Verständnis ist nötig, um für sich qualifizieren zu können, welche Aussagekraft eine UFO-Studie hat—dies ist so wichtig!
    An dieser Stelle beginnt neben der Freude an der Faszination des Unbekannten parallel die Freude an harter geistiger Arbeit. Die habt ihr geleistet und genau dafür bezahle ich gern 🙂 Es ist dies auch ein Alleinstellungsmerkmal deiner Sendung; weiter so!

    Sollte in dem Phänomen ein großes Geheimnis stecken, werden wir auch und gerade gegenüber einer populärwissenschaftlich geprägten Öffentlichkeit ein hohes Niveau aufwenden müssen, um eine Chance zu erhalten, uns dem anzunähern, was unser Fassungsvermögen zur Zeit möglicherweise bei Weitem übersteigt. Gratulation und Thumbs up! Danke auch an den Gast. Die GEP kann sich den Beitrag ebenfalls zur Ehre gereichen lassen.

    Ganz liebe Grüße aus Hamburg!

  10. BenKi-Gal says:

    Ich finde es positiv, dass Robert die Offenheit hat, sich auch mit der „pathologisch“ skeptischen Position von Herrn Kramer auseinanderzusetzen. Dafür erstmal ein Kompliment. Diese Art des Austausches bringt uns weiter – gerade weil unterschiedliche „Weltanschauungen“ aufeinandertreffen.

    Herr Kramer wiederum wirkt für mich wie jemand, der im Exzess empirischer Datensammelwut und methodischer Pedanterie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und ganz vergessen zu haben scheint, dass echte Forschung an Erkenntnisgewinn orientiert ist, nicht an der Rezitation und Verwaltung althergebrachter Logiken.

    Bei allem Respekt, aber bei Kramer greifen erkennbar relativierende argumentative Automatismen und er flüchtet sich in der Konfrontation mit Beweisen für ein reales UFO-Phänomen ins Zwielicht einer etwas besserwisserischen Methodendiskussion oder setzt dazu an, hochseriöse Zeugenaussagen einfach wegzupsychologisieren.

    Er priorisiert von vornherein die schulwissenschaftlichen Erklärungs-Möglichkeiten und suggeriert auf Basis der schieren Quantität konventioneller Fälle sowie der Häufigkeit menschlicher Fehlurteile, dass es auch für die vermeintlich spektakulären Fälle schlussendlich ganz trivale, natürliche oder psychologische Erklärungen geben muss. Durch die Scheu vor einer gewissen intuitiv-spekulativen Kreativität versperrt er sich den Weg neue Methoden zu entwickeln, um sich einem exotischen Phänomen anzunähern, das ja bisher gerade unerklärlich ist, eben weil es konventionellen Zugängen versperrt bleibt. Einfach diffuse Zweifel in den Raum zu werfen, ist keine besonders große intellektuelle Leistung. Kramer stagniert in einem diplomatischen „Wir-wissen-es-nicht“. FALLS es interdimensionale Entitäten gibt, oder Außerirdische auf der Erde präsent sind, oder Zeitreisende, oder es Einbrüche aus Parallelwelten gibt – oder was auch immer – dann KANN dies wissenschaftlich nur „bewiesen“ werden, wenn der Forscher für diese Annahmen Ausschlusskriterien festlegt, Merkmale definiert, die empirisch für die These X sprechen würden. Es müssten neuartige Daten gesammelt und neue Methoden entwickelt werden um die Thesen systematisch zu überprüfen. Das setzt auch in der Wissenschaft, Offenheit für Horizonterweiterungen im Verständnis der Welt voraus. Denn das Aufwärmen veralteter Erklärungsversuche bisheriger wissenschaftlicher Modelle mündet in der glorifizierten Wissens-Stagnation.

    Wir dürfen nicht vergessen, dass es zahlreiche militärische Sensordaten und Zeugenberichte über zum Teil eindeutig physische Objekte gibt, die sich auf eine Weise verhalten, die nicht im Einklang mit unserem derzeitigen physikalischen Weltverständnis stehen oder mindestens in dessen Grenzbereich zu verorten sind. Genau das ist der Punkt: WENN Empirie eine Bedeutung hat, dann muss es einen Punkt geben, an dem spektakuläre Daten auch nicht mehr abgetan werden. Und es gibt sehr interessante, authentische Daten. Wir brauchen aber noch mehr (zivile) Daten, um das Phänomen im nicht-klassifizierten Bereich „in den Griff zu bekommen“.
    Avi Loebs „Galileo Project“ an der Harvard University geht in die richtige Richtung – das ist echte, unvoreingenommene Wissenschaft, die sich nicht scheut unkonventionelle Arbeitshypothesen aufzustellen und nicht im Sumpf methodischer Zweifel stecken bleibt.

  11. Hallo,

    Bei aller Wichtigkeit, die ufo-forschung auch wissenschaftlich zu betreiben, sollten wir uns langsam die frage stellen, ob unsere art der wissenschaft noch zeitgemaess ist und wir auch nicht da neue masstaebe und herangehensweisen setzen sollten.
    Das ist zumindestens mein fazit aus diesem interview. Vielen dank dafuer an robert und andre.
    Und die analyse zum schluss von andre, warum in deutschland so wenig ernsthafte ufo forschung betrieben wird, war perfekt.
    Wir muessen alle lernen, weiter als je zuvor ueber den tellerrand zu schauen, scheinbar unmoegliche hypothesen auzustellen, um daran dann aber nicht verkrampft festzuhalten.

  12. spocintosh says:

    Naaaaa, haben wir es da mit einem „Skeptiker“ zu tun ?

    Ok, aber Butter bei die Fische…ja, sicher hat der André ne Menge Fälle untersucht.
    Aber es gibt ja noch ein paar andere Leute, die auch einige Fälle untersucht haben.
    Für die, denen das hier jetzt nicht so ganz gut gefallen hat, empfehle ich zum Ausgleich den einen oder anderen Vortrag von Hal Puthoff.
    Das wäre dann mal einer aus der allerobersten Schublade – und unangreifbar seriös, selbst für diejenigen, denen noch Valée, Hastings Dolan oder Elizondo zu populistisch sein sollten.

  13. Ein sehr nüchterner Beobachter, mit einem kühlen Kopf, den man nicht so einfach in eine voreilige Richtung lenken kann. Das gefällt mir an ihm. Mich hätte André Kramers Meinung zu Steven Greers Thesen interessiert.

    • Das einzige was mich an seinen Aussagen stutzig gemacht hat war die Bezeichnung des Merkels als „nüchtern“ und „ausgewogen“. Da habe ich wirklich etwas Zweifel bekommen an Herrn Kramers Urteilskraft. Aber da das nicht wirklich direkten Bezug zu dem eigentlichen Thema hat, sehe ich drüber weg.

  14. Zu der Diskussion um Andrè Kramer und seine Forschungsarbeit eine Anmerkung: Das Beobachten, Katalogisieren und vorsichtige Bewerten anhand („schul-„)wissenschaftlicher Kriterien ist ein notwendiger und unverzichtbarer Teil der Erforschung nicht identifizierter Luftraumphänomene. Dafür verdient Andre zunächst einmal Respekt und Anerkennung. Andrès Arbeit kann aber bezüglich der Zielsetzung, die Hintergründe der Phänomene zu ermitteln, nicht hinreichend sein. Er scheint sich in den Grenzen seiner Arbeitsmethode verfangen zu haben und das ist schade. In diesen Grenzen zu arbeiten, sollte nicht bedeuten, nicht über ihren „Tellerrand“ hinauszublicken. Was ich für erforderlich halte, habe ich im ersten Beitrag umrissen. Ergänzend möchte ich an dieser Stelle auf die Erkenntnisse der Quantenphysik hinweisen, die mir bei Andrè auch – wenn überhaupt – zu kurz wegkommen.
    Also bitte alles im Blick behalten: klassische wissenschaftliche Methoden incl. Quanten“mechanik“, spirituelle Überlieferungen, Erfahrungen von Schamanen (ich denke an Cherokee, Hopi u. a.), schriftstellerische Arbeiten (Jules Verne) usw. Und dabei zugleich immer offen für Neues und skeptisch gegenüber noch nicht verifizierten Quellen bleiben. So müssten wir doch Erkenntnisse gewinnen!?

    • Ich denke genau so arbeitet auch Andrè Kramer: er ist offen für Neues und skeptisch gegenüber noch nicht Verifiziertem. Bzw. er sagt nichts über Berichte die er selbst nicht im Detail studiert hat.

  15. Kein UAP vor dem weißen Haus.Dann sollten wir wohl lieber die Eploration des Universums einstellen.

    Statistisch gesehen sind 1,3 Milliarden Planeten in unserer Galaxie mit einer besseren Voraussetzung für Leben ausgestattet als die Erde. Das geht aus den astronomischen Entdeckungen der letzten zehn Jahre hervor. Die Menschheit befindet sich in der sehr kurzen Entwicklungsphase in der eine Zivilisation die Möglichkeit für Interstellares Reisen erreicht. Dieser Möglichkeit erreichen in einer Galaxie nicht hunderte Zivilisationen gleichzeitig. Deshalb sind wir nun interessant und deshalb werden wir auch von außen aufgeklärt. Geographisch gesehen liegt die Erde im outback der Galaxie.

  16. Was ist denn das für ein Gast der offenbar nichts neues zum Thema beizutragen hat? Er hat also nur 80 Seiten von 320 Seiten des fraglichen Berichtes gelesen. Hätte man da nicht noch was warten sollen bis er sich ein gesamtes Bild des Berichtes gemacht hat? Dann sein bis zur Unerträglichkeit aufgeblasener Skeptizismus den er Fetisch gleich vor sich her trägt. Und wohin führt das? Was sagt uns das? Komm doch mal zum Punkt Interviewgast! Statt dessen noch mal ein Zweifel und noch mal eine Relativierung bis zum Erbrechen. Nein Danke. Das war Ärgerlich!

    • Absolut gleicher Meinung!

    • Was habt Ihr denn erwartet, daß er sich hinstellt und bekanntgibt: bei einigen der dokumentierten Fälle handelt es sich um außerirdische Objekte, weil es kann ja gar nicht anders sein, usw…? Er weiß es nicht und will keine Aussage treffen, die er nicht vertreten kann. Das ist völlig in Ordnung und sollte meiner Auffassung nach respektiert werden.

      • Na ich hätte zumindest erwartet, dass er den Bericht, über den er ein Urteil fällt, ganz gelesen hätte. Das hat er nicht und er kennt damit noch nicht einmal das Fazit. Das ist respektlos gegenüber den Verfassern des Berichtes, die sich viel Arbeit damit gemacht haben. Und die persönlichen Beobachtungen von erfahrenen Piloten, die Sensordaten der präzisesten Waffensysteme, und die faktenbasierten Ergebnisse von (echten) Wissenschaftlern pauschal in Zweifel zu ziehen, ohne sich inhaltlich mit den konkreten Fällen und den vielen Details auseinandergesetzt zu haben, ist wenig professionell sondern eher ideologisch als wissenschaftlich

  17. Hallo Robert,
    Dieses Interview mit Herrn Kramer war nicht erbauend, eher ein Geschwurbel mit wenig Substanz .
    Erst Fliegenschiss, jetzt Kugelblitze , na toll.
    Habe schnell vorgespult und bin in den Vergiss es Modus gegangen.

  18. Die beobachteten und hinreichend belegten Phänomene schert es wenig, ob sie zum menschengemachten theoretischen Konstrukt für die Wissenschaftlichkeit der Beobachtung passen. Diese Kriterien sind weder universell noch abschließend!

    Es kommt entscheidend darauf an, ob die Einwände seitens des Herrn Kramer plausibel sind. Während man früher dem „Beobachter“ entgegnen konnte „wer weiß, was du gesehen hast“, lässt sich diese ignorante Floskel dem Militär gegenüber schlecht ins Feld führen. Da macht man sich höchstens selbst lächerlich.
    Hat die militärische US- Beobachtungsmaschinerie im Nimitz-Fall im Vorfeld etwa eine Armada von Kugelblitzen beobachtet? Nein? Ja, Herr Kramer, die Natur kann so etwas auch produzieren? Wie plausibel ist denn das?

  19. Nicht jedes unbekannte Luftraum-Phenomen beweist notwendigerweise die Anwesenheit eines UFO; die etablierten Nachweiskriterien sind rigoros und eindeutig.
    Beim Phenomenon UFO-Forscher hingegen wird m.E. viel zu selten versucht, erstmal alle mundanen Erklärungen zu bemühen, bevor Authentizität angenommen werden darf.

  20. BenKi-Gal says:

    Robert, ich finde es positiv, dass Du die Offenheit hast, Dich auch mit der „pathologisch“ skeptischen Position von Herrn Kramer auseinanderzusetzen. Dafür erstmal ein Kompliment, wie sachlich Du dabei bleibst. Diese Art des Austausches bringt uns weiter – gerade weil unterschiedliche „Weltanschauungen“ aufeinandertreffen.

    Herr Kramer wiedo wirkt für mich wie jemand, der im Exzess empirischer Datensammelwut und methodischer Pedanterie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und ganz vergessen zu haben scheint, dass echte Forschung an Erkenntnisgewinn orientiert ist, nicht an der Rezitation und Verwaltung althergebrachter Logiken.

    Bei allem Respekt, aber Kramer genügt sich selbst wiederholt in relativierenden argumentativen Automatismen und flüchtet sich in der Konfrontation mit dem realen UFO-Phänomen ins Zwielicht einer besserwisserischen Methodendiskussion oder setzt dazu an, hochseriöse Zeugenaussagen einfach wegzupsychologisieren.

    Er priorisiert von vornherein die konventionellen, schulwissenschaftlichen Erklärungs-Möglichkeiten unidentifizierter Luftphänomene anstatt neue Perspektiven hinsichtlich der unerklärlichen 5% einzunehmen oder neue Methoden zu entwickeln, um sich einem exotischen Phänomen anzunähern, dass ja gerade darurch unerklärt ist, weil es konventionellen Zugängen versperrt bleibt. Einfach diffuse Zweifel in den Raum zu werfen, ist keine besondere Leistung. Kramer stagniert in einem diplomatischen „Wir-wissen-es-nicht“.

    Wir dürfen nicht vergessen, dass es zahlreiche militärische Sensordaten und Zeugenberichte über zum Teil eindeutig physische Objekte gibt, die sich auf eine Weise verhalten, die nicht im Einklang mit unserem derzeitigen physikalischen Weltverständnis stehen oder mindestens in dessen Grenzbereich zu verorten sind. Genau das ist der Punkt: WENN Empirie eine Bedeutung hat, dann muss man auch zugestehen, wenn es spektakuläre Daten gibt. Und die gibt es. Wir brauchen aber noch mehr Daten. Also müssen wir methodisch kreativ werden um das Phänomen im zivilen, nicht-klassifizierten Bereich einzukreisen, um Schritt für Schritt mehr Zugriff auf das Phänomen zu bekommen.
    Avi Loebs „Galileo Project“ an der Harvard University geht in die richtige Richtung – das ist echte, unvoreingenommene Wissenschaft, die sich nicht scheut unkonventionelle Arbeitshypthesen aufzustellen und nicht im Sumpf methodischer Zweifel stecken bleibt.

  21. Wie immer ein interessanter Beitrag, vielen Dank dafür Robert.

    Zu Herrn Kramer muss ich allerdings etwas Kritik äußern.
    Er hat so schön erwähnt, dass er sich wünsche, dass das Phänomen nie aufgeklärt werden würde, weil er sonst einen großen Teil seines Lebenszwecks verlieren würde.
    Was dieser Zweck ist, hat er allerdings nicht genauer beleuchtet.

    Es ist Ihm vielleicht gar nicht selbst bewusst, aber Ich denke, dass sein Lebenszweck nicht darin besteht dieses Phänomen aufzuklären, sondern dass er mit allen mitteln versucht konventionelle Erklärungen für die Ereignisse zu finden um es zu widerlegen.

    Der Moment wo Robert bemerkt hat, dass er sich die ganze Zeit in einer Angriffsposition befindet, kommt eben genau daher.

    Klar sollte man sich nicht durch vorschnelle oder falsche Schlussfolgerungen auf einen falschen Pfad begeben und dadurch in die Irre geleitet werden.
    Vor allem durch seine inneren Wünsche oder Glauben.
    Aber mit zu kritischen und durch Wissenschaftliche Methoden verengten Rahmen kommt man bei diesem Phänomen sicherlich nicht zu Ergebnissen.

    Allein der unglaubliche Fundus innerhalb Roberts werken sollte zeigen, dass dieses Phänomen weit über unsere mittelalterliche „Wissenschaft“ hinaus geht.

  22. Seltsam irgendwie, ein ufoforscher der die spannendsten, belegbarsten fälle abtut. Da beisst sich ja die schlange in den schwanz. Man sammelt zu hauf selber solche phänomene und will sie dann „wissenschaftlich“ beweisen. Ihm hätte ich keine lust eine beobachtung zu melden, ich gehe davon aus, dass ich nicht ernst genommen würde.

  23. Vielen Dank für diesen Beitrag.
    Es ist wichtig und notwendig, das Thema UAP/UFO von allen Seiten zu beleuchten, um zu möglichst objektiven Antworten zu gelangen.
    Ob allerdings Herr Kramer ein geeigneter Gesprächspartner für diesen Zweck war, wage ich zu bezweifeln.

    Das Fazit des Gesprächs lautet für mich: Die Antwort auf „Alles“ lautet nicht „42“ sondern „Kugelblitz“!

    Das war dann doch alles etwas dünn und, aus meiner Sicht, allein von dem Gedanken getragen, um jeden Preis Nein sagen zu müssen.
    Zwar beruft sich der Pressesprecher der GEP wiederholt darauf, dass nicht genügend Daten für eine Bewertung der Sachverhalte vorliegen, er bleibt aber die Antwort schuldig, was er als Datenbasis für eine ernsthafte Untersuchung des Phänomens für notwendig erachtet.
    Höchstqualifizierte Augenzeugen? Unabhängige Sensordaten der besten und teuersten Waffensysteme der Welt? Weltweit gesammelte Forschungsergebnisse von seriösen Universitäten und geschulten Militäranalysten? Das reicht alles nicht aus, um zu einer angemessenen Aussage zu kommen, die nicht „Kugelblitz“ lautet?

    Wie kommen Wissenschaftler anderer Disziplinen eigentlich dazu konkrete Einschätzungen zu Forschungsergebnissen zu veröffentlichen, wenn ihre Informationen doch auch nur auf Sensordaten, aber vielleicht noch nicht einmal auf zusätzlichen präzisen optischen Wahrnehmungen, beruhen?

    Der unterschwellige Tenor der Aussagen des Sozialpädagogen und Hobbyforschers Kramers unterstellt, aus meiner Sicht, den Verfassern des Berichtes von Sigma 2 (immerhin hauptberufliche, echte, Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen die einen Ruf zu verlieren haben), irgendwie Leichtfertigkeit und Inkompetenz bei der Bewertung der vielen, unabhängig gewonnenen, Fakten.
    Das er den Bericht auch noch nicht vollständig gelesen hat, aber trotzdem eine Meinung dazu kundtut, passt ins aktuelle Bild von sogenannten „Faktencheckern“ und Laienforschern, die glauben, qualifizierter zu sein, als ausgewiesene Fachleute mit Tonnen mehr an Fachwissen. Das auch Fachleute irren können, sei unbenommen, aber um das hier anzunehmen, muss schon viel mehr kommen, als Skepsis und der Skepsis Willen.

    Schon fast schmerzhaft deutlich wurde mir das bei Minute 50:04 des Gesprächs, als von Herrn Kramer erneut die Beobachtungen von Militärpiloten, Sensordaten und Radaraufzeichnungen in Frage gestellt wurden und die Kugelblitzuniversalerklärung, noch sinnfreier als zuvor, als mögliche Erklärung herhalten musste.

    Um eine Stellungnahme zu den qualifizierten Beobachtungen und elektronischen Aufzeichnungen von Ltd. Fravor und seiner Waffenoffizierin hat er sich ja schon anfangs geschickt gedrückt. Ich hätte mir an dieser Stelle allerdings auch etwas weniger Diplomatie von Robert Fleischer gewünscht.

    Na ja, bei ARD und ZDF kommen solche Kommentare bestimmt gut an. Und ein halbes Brathähnchen übrigens, kann nur vom Tierarzt sicher für tot erklärt werden. Potzkugelblitz nochmal

    • Ja, genau deiner Meinung.
      Denke ausserdem, es wäre sinnvoll, nochmals jemand anderen aus der nicht-deutschen Ufo-Szene zu dem umfangreichen frz. Bericht zu interviewen. Der Bericht wäre das auf alle Fälle Wert und eine etwas aufgeschlossenere Haltung gegenüber dem Phänomen wäre angebracht.

  24. Es gibt da was, aber niemand weiss, was es sein könnte. André Kramer ist wirklich sehr nüchtern. Aber ansonsten alles sehr spannend. Danke!

  25. Frankipani1008 says:

    Selten so einen Angsthasen gesehen, der sich auch noch als einen „Ufo-Forscher“ bezeichnet!
    Kein Wunder, dass die „Ufos“ vor Deutschland „rechts oder links“ abbiegen und sich an anderen Orten zeigen!
    Eine Beleidigung für die UFO-Forschergemeinschaft der Welt.

  26. In dem Video erwähnt Andre Kramer kurz, dass er den Bericht auf deutsch teilweise gelesen hat. Ich frage mich daher, wie kommt man an die deutsche Version des Berichts heran?

  27. dieser schwafelt hin und wieder schwach sinn

  28. Andre Kramer war super. Mir gefällt seine vorsichtige und auf wissenschaftlicher Methodik basierende Herangehensweise, die für einen „seriösen“ Umgang mit der UAP-Problematik unverzichtbar ist. Allerdings sollten andere Herangehensweisen nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Ein professioneller Analyst sammelt zunächst alle verfügbaren Informationen, sowohl wissenschaftlich fundierte als auch kulturell geprägte Aussagen. Mit letzteren meine ich vor allem sowohl die Überlieferungen als auch aktuelle Aussagen der Sprecher der nordamerikanischen ursprünglichen Nationen als auch religiöse Texte wie das Buch Henoch oder genial intuitive Literatur wie die Romane von Jules Verne. Alle diese Quellen enthalten Puzzleteile, die sich zu einem Gesamtbild zusammensetzen lassen, einige von ihnen enthalten „harte“ Fakten, andere sind in unterschiedlichen Graden spekulativ. Aber ein solches Gesamtbild kann – auch ohne endgültige Wahrheit zu sein – der künftigen Forschung Richtungsimpulse geben. Vielleicht werden dann in der weiteren Arbeit einige Teile wieder verworfen, während neue Erkenntnisses das Bild weiter entwickeln.
    Ich vertrete die Hypothese, dass zumindest ein Teil der UAPs von unserem Planeten kommt und mit Stützpunkten in der Tiefsee in Verbindung steht – gleich, ob deren ursprüngliche Herkunft von dort oder fremden Planeten stammt. Nicht nur Amerikaner, auch Offiziere der Sowjetmarine berichteten, dass UFOs auch USOs sind. Vielleicht entsprechen sie in vielen Punkten Jules Vernes U-Boot Nautilus, nur mit Flugeigenschaften. Wer weiß?

  29. Oh Mann, das hat sich überhaupt nicht gelohnt, weil der Typ eigentlich die Sache ablehnt und dann Beispiele bringt, die völlig abwegig sind. Er ist unglaublich von sich überzeugt. Solche Interviews sind keinen Cent wert und über den französischen Bericht hat man so gut wie nichts erfahren. Ich sehe mir das noch ein bisschen an und wenn eure Berichte in dem Stil weitergehen, werde ich das Abonnement kündigen.
    MfG

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