Die Folgen eines Erstkontaktes mit Außerirdischen wären epochal, sagt Andreas Anton, Mitbegründer des Forschungsnetzwerks Extraterrestrische Intelligenz

Vorschau: Das Kontakt-Szenario: Was wenn die Außerirdischen kämen?

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Es gebe Hinweise darauf, dass wir nicht allein sind, sagte kürzlich der Leiter eines erst kürzlich bekannt gewordenen staatlichen UFO-Forschungsprogramms im Pentagon. Welche Erkenntnisse genau ihn zu dieser Äußerung veranlassten, ist bislang nicht bekannt. Doch Wissenschaftler halten das Szenario eines Erstkontaktes mit einer außerirdischen intelligenten Spezies schon länger für denkbar – und die Beschäftigung damit für unbedingt erforderlich.

Kontakt mit Außerirdischen – ein Ereignis mit unabsehbaren Folgen

Ein Blick zurück in die Menschheitsgeschichte offenbart, wie verheerend sich der Kontakt mit einer technologisch weiter entwickelten Zivilisation auswirken kann. Die Urvölker Mittel- und Südamerikas fielen der Kolonisierung durch die Europäer zum Opfer. Ähnlich verlief es in Afrika und anderen Teilen der Welt. Zudem stehen viele irdische Institutionen vor einer großen Herausforderung: Wer glaubt noch an den christlichen Gott, wenn die Aliens landen? Wer hört noch der Regierung zu?

Das Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz

Das Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz beschäftigt sich mit der Möglichkeit außerirdischer Intelligenz, mit denkbaren Kommunikationsoptionen und mit den kulturellen Folgen verschiedener Kontaktszenarien. Das unabhängige Netzwerk setzt sich aus Forschern unterschiedlicher Disziplinen zusammen, die sich reflektiert, systematisch und methodisch fundiert mit dem Gegenstandsbereich auseinandersetzen. Der Freiburger Andreas Anton ist Mitbegründer des Forschungsnetzwerkes. In seinem Vortrag skizziert er die Herausforderungen, die die Beschäftigung mit außerirdischer Intelligenz mit sich bringen, wirft grundlegende Fragen über die Natur von Intelligenz auf und stellt dar, welche Auswirkungen ein Erstkontakt für die Menschheit haben könnte.

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Forschungsnetzwerk Extraterrestrische Intelligenz

28 Kommentare

  1. attila.ott60640200 says:

    Was mich jedesmal irritiert, ist bei den Vorträgen die meist schlechte Tonqualität, wenn dann die Teilnehmer mit ihren Fragen zu Wort kommen. Das veranlasst mich dann gezwungenermassen den Vortrag abzubrechen, was ich sehr schade finde, da es doch mit den zur Verfügung stehenden technischen Mitteln kein Problem ist, dieses ledige Problem zu beseitigen, schade schade.

    • Robert Fleischer says:

      Es ist eben NICHT so einfach, die Fragen der Zuschauer im Ton zu haben. Entweder man müsste jedem potenziellen Fragesteller im Raum ein Mikrofon umhängen oder der Veranstalter müsste mit dem Handmikro rumgehen. Da erstes ausscheidet und das Zweite nicht vom Veranstalter vorgesehen war, haben wir eben leider nicht alle Zuschauerfragen gut aufnehmen können.

  2. birhil08376300 says:

    Ordentlicher Vortrag (vielleicht etwas schnell durch Zeitdruck abgehandelt) – trotzdem ordentlich, aber….
    Es gibt soviel und sehr gute Literatur mit genügenden von Beweismaterialien (z.B. die ausführlichen Radardaten im Buch von Luc Bürgin: „Geheimdossier UFOs: Die Akten der Schweizer Luftwaffe“ oder „Die belgische Ufowelle“ etc. etc.) – und Andreas Anton übergeht dies „charmant“ und in vollem Umfang! Darauf aufbauend hätte er einen Ansatz „was wäre wenn“ entwickeln m ü s s e n – denn wir sind schon längst die Entdeckten und Untersuchten….! Scheinbar will jeder Ufo-Forscher und jede Ufo-Forschungseinrichtung „das Rad neu erfinden“ – schade! Für die Zukunft wäre eine solidarische und bessere Zusammenarbeit, Abstimmung und Absprache notwendig und wünschenswert! Das würde uns alle und die Ufo-Forschung schneller vorwärts bringen!
    Was die Politik (auch die des sog. Deep State) angeht – da besteht null Interesse, auch nur irgendeine Kleinigkeit an etwas wirklich neu Herausgefundenem an die Öffentlichkeit zu geben! Außer – es ist von Nutzen z.B. die Öffentlichkeit einzuschüchtern bzw. in Angst zu halten….alles andere ist und bleibt Desinformation…!

  3. christopherlambrecht14322500 says:

    Ein guter Vortrag. Ich teile die Meinung von Intothevoid. Allerdings muss man auch erwähnen das ein Erstkontakt – Scenario auch schon lange passiert sein könnte. Man stelle sich die Möglichkeit vor, das dieser Erstkontakt schon lange vor unseren Zeiten stattgefunden hat und das diese Ereignisse in Vergessenheit gekommen sind ,weil menschlische Generationen aus der Vergangenheit neu entstanden sind bzw. nicht lange überdauerten durch, Katastrophen , Kriege etc. Wenn man die Möglichkeit in Betracht zieht das wir von einer höheren Intelligenz des Bewusstseins erschaffen wurden , die ihren Ursprung höchstwahrscheinlich woanders im Universum hatte, dann steht die menschliche Zivilisation in einem ganz anderem Licht da und wir können nur spekulieren was in der Zukunft passieren wird. Ich denke das höher entwickelte Zivilisationen wahrscheinlich nur überdauern weil eine subtile Macht von ausserhalb Einfluss nimmt. Eine Zivilisation die über ihre eigenen Planeten bzw. Systeme hinausgewachsen ist , wird ein sehr ausgeprägtes Bewusstsein haben. Ausserdem verfügt sie über ein enormes Maß and Intelligenz und Wissen. Ebenso wird man wissen welche psychlogischen Effekte es geben wird wenn man sich einer niederen Zivilisation offenbart.

  4. intothevoid52626000 says:

    Nach Wissenschaftskriterien des Mainstreams gemessen, ein guter Vortrag.
    Enttäuschend ist allerdings schon, dass er 70 Jahre UFO Forschung ignoriert. Zumindest sollte er ein weiteres Szenario durchrechnen, nämlich den Fall, dass eine fremde Intelligenz schon lange hier verdeckt operiert. Welche Interessen könnten sie verfolgen, wie könnten sie vorgehen, an welchen Spuren könnten wir es merken?
    Zumindest wäre dieser Fall gar nicht der unwahrscheinlichste, denn dass sie uns schon seit langer Zeit besuchen ist viel wahrscheinlicher, als dass sie erst in nächster Zeit hier auftauchen. Gäbe es unter den Milliarden möglichen Fremdintelligenzen im Universum welche, die reisefähig sind, so ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass sie es schon lange können, als die Wahrscheinlichkeit, dass sie gerade jetzt erst die Erde entdecken. Die vielen anderen, die noch nicht reisefähig sind, fallen als Kandidaten sowieso raus. Die, die es sind, sind es dann eher schon lange. Die Wahrscheinlichkeit z.B., dass ein junges Reh, das zum ersten Mal einem Auto begegnet, dabei einem Führerscheinneuling begegnet, ist auch viel geringer als dass es einem langjährigen Fahrer begegnet (unabhängig von der Frage, ob es das überlebt). Auf kosmische Verhältnisse gerechnet wäre diese Wahrscheinlichkeitsdifferenz noch viel größer.
    Daher verstehe ich gar nicht, weshalb sogar seriöse Wissenschaftler den eher unwahrscheinlichen Fall eines beiderseitigen Erstkontaktes untersuchen, statt den wahrscheinlicheren einer bereits lange bestehenden Präsenz. Vielleicht gibt es hier aber einen gewissen Gruselfaktor, den seriöse Wissenschaftler schrecken. Oder sie wollen die geliebte Position des Untersuchenden nicht gerne vertauschen gegen die des Untersuchten.

    • Stimmt, eigentlich müssten wir uns mehr auf ein Szenario vorbereiten „Wie gehen wir damit um, wenn wir hier mit getarnt oder versteckt lebenden außermenschlichen Zivilisationen zusammentreffen.“
      Allerdings, haben einige verdeckt operierende Behörden sicher schon entsprechende Protokolle, nach denen dieses so erfolgt dass es nicht bekannt wird und man die entsprechenden Erkenntnisse nicht teilen muss.

    • zafersah71565700 says:

      >Zumindest wäre dieser Fall gar nicht der unwahrscheinlichste, denn dass sie uns schon seit langer Zeit besuchen ist viel wahrscheinlicher,<

      Genau so ist das.
      Angenommen in unsere Galaxie gibt es 100 hochentwickelte Zivilisationen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dass wir sie entdecken bevor sie uns entdecken?
      Anders gefragt, Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Rennen mit 100 Teilnehmern erster zu werden? 1/100.
      Am wahrscheinlichsten ist es dass man 50. wird.
      Man wird also zuerst von 50 anderen Zivilisationen entdeckt bevor man selber 49 anderen zuvor kommt.
      100 wahr wahrscheinlich ein lächerlicher Ansatz.
      Also folgt:
      IM UNIVERSUM WIRD MAN IMMER ZUERST ENTDECKT!

      Seriöse Wissenschaftler gab es schon immer, auch zur Zeiten Galileis.
      Als er gegen die Kirche kämpfte, haben sie die Kirchenposition verteidigt.

  5. Der Vortrag war schon gut, aber eigentlich nur eine Einleitung in das angekündigte Thema. Insofern hatte auch ich mehr erwartet.

    Interessant fand ich die Hinweise auf Panpsychismus (d.h. alles könnte bewusst sein) und technologische Singularität (d.h. künstliche Intelligenz übersteigt die menschliche Intelligenz).
    Führt man beide Aspekte zusammen dann wird es gruselig.

    Aus meiner Sicht kann sich Bewusstsein und Intelligenz im Verlaufe der Entstehung der Welt als Grundeigenschaft von Allem mitentwickelt haben.
    Siehe: http://www.das-intentionale-multiversum.de/
    „Das Intentionale Multiversum – Wie sich Naturgesetze herausbilden und das Bewusstsein mit Hilfe dieser Naturgesetze die Welt gestaltet, Entwurf eines komplementären Weltbildes, angeregt insbesondere durch die einheitliche Feldtheorie von Burkhard Heim“

    Eine selbstbewusste KI liegt darum m.E. nicht im Bereich des Unmöglichen. Die Folge daraus ist, dass es in der Verantwortung der Wissenschaftler und Politiker liegt, wie sie dies berücksichtigen. …. Die Verantwortung liegt somit also nicht in zuverlässigen Händen.

    Uuhhh … es gruselt mir

    • Weltensegler says:

      Seite 16: „Den Ursprung der Materie bildet somit nicht ein Ur-Knall sondern ein sich umfassend ausbreitender Symmetriebruch“.
      Echt nice. Aber warum sollte das Ur-Metron zwischen sich und Umwelt unterscheiden, wenns keine Umwelt gibt? Das kann der aber auch nicht erklären, weil das nämlich nicht erklärbär ist. ^^

  6. Ich hatte mir von dem Beitrag mehr versprochen. Das „sie“ da sind, ist meines Erachtens klar, wie „ihre“ Intention(en) sind, ist nur zu erahnen / vermuten, aber ein relevantes bearbeitbares Forschungsgebiet sollte sein, wie Menschen auf diese Konfrontation(en) reagieren könnten. Denn genau diese Forschungen werden sicherlich bereits im geheimen gelaufen sein – und die Weltpolitik zu genau diesem Thema bereits beeinflussen. Und damit bereits unser Leben hier und heute beeinflussen. Vor allem: was vermutet / was sieht die (geheime, militärische) Politik zu diesem Thema ? – Und wie sollten wir (heute, konkret) auf eben diese Situation reagieren? Dies ist mindestens eine „heiße Kartoffel“, denn zBsp. werden die Auswärtigen bestimmt nicht mit Benzin im Tank hier angekommen sein – stellen also eine konkrete Gefahr für die Welt(-Öl-)wirtschaft dar, welche manche hiesige Bonzen / NWO-Nazis behalten möchten – und dafür bereits an anderer Stelle über Leichen gegangen sind.
    Diese vermutlichen Reaktionen seitens unserer Politiker beeinflussen vermutlich auch das Verhalten der Auswärtigen uns gegenüber – die sich hier sicherlich nicht einfach ins aufgescheuchte Wespennest setzen werden. Das ergibt einen Haufen Fragen, um die man sich mal ernsthaft kümmern sollte.

    • Weltensegler says:

      Danke für den interessanten Vortrag!

      @ Rlohdaen
      Halte einen Technologietransfer für ausgeschlossen. Würde mich eh von Außerirdischen mit einer Regierung fernhalten – wie im Himmel so auf Erden. ;-P

      • Ausserirdische mit einer vergleichbaren Regierung hätten sich wohl schon selbst vernichtet. Wir sind hier ja gerade auf genau diesem Weg.

        D.h. wenn sie es bis hierher geschafft haben, sollten sie schon einige Dinge besser hinbekommen haben als wir. Also wären sie auf jeden Fall interessant, in mehr als einer Hinsicht. Technologietransfer würde wohl nicht auf breiter Basis möglich sein – einen modernen MicroController könnte man einem mittelalterlichen Gelehrten auch nicht erklären – aber einige Hinweise in Metallurgie wären gangbar – hier nur als Beispiel zu verstehen.

  7. t.borisova22616900 says:

    Sehr gut strukturierter und interessanter Vortrag. Danke!

  8. Franklin1157 says:

    Die suche nach Planeten durch die Methode der die Sonne passierenden Himmelskörper kann doch nur sehr unvollständig sein. Denn Ergebnisse lassen sich doch nur erziehlen, wenn die jeweiligen Systeme in der geeigneten, unseren Blickwinkel begünstigenden Achse stehen. Wenn wir z.B. vertikal von oben auf ein solchen System schauen, ergibt sich dabei von hier aus gesehen kein Transit.
    Der Vortragende ignoriert die bisherigen Erkenntnisse aus der gesamten UFO Forschung. Es gibt inzwischen genug Beweise, die eben die inteligente Steuerung von Flugobjekten belegen. Auch steht fest, dass keine irdische Technologie existiert, die entsprechende Objekte herstellen kann. Bloß die Tatsache, dass diese Feststellungen von den Weltmächten negiert werden, haben die gesellschaftlich, kulturelle Verarbeitung bisher extrem verlangsamt. Dabei hat sie bei sehr vielen Menschen bereits eingesetzt.

    • Sehe ich ähnlich. Vermutlich verursacht die verwendete Methode, die Abdeckung des Sterns durch den Planeten zu vermessen eine Detektion von weniger als 1% der vorhandenen Planeten – und spricht gerade bei großen Planeten an, die sich innerhalb der habitablen Zone bewegen, was eine Verzerrung in der Statistik verursacht.

  9. Der Vortrag war schon sehr gut.
    Aber…
    kein einziger Bezug auf die Ereignisse aktueller und vergangener Sichtungsergebnisse!
    Was hier Exopolitik und viele Andere leisten ist doch einen Bezug wert…
    Bzw. dazu könnte man auch Szenarien entwickeln die sicher sehr interessant wären.

    • zafersah71565700 says:

      Ich empfehle sogar dringend jedem Ufo Forscher, insbesondere Robert Fleischer solche Szenarien zu entwickeln. Leider sind die Ufo Forscher Journalisten und diese sind nicht sehr theoriegewaltig. Der erst Kontakt kommt immer näher und diese Leute sind schlecht vorbereitet.

      • Die, die können, wollen nicht, und die die wollen, können nicht.
        Resultat -> Fortbildung für die Willigen, „Köpfe zusammenstecken“ ist sehr wichtig.

        Es sollte ein Programm für den ErstKontakt aufgebaut werden, so daß wir diese einmalige Gelegenheit nicht Militärs und Politikern überlassen müssen !

        Robert Fleischer sollte die relevanten Kontakte bündeln. Er hat „die Schnautze“ und eine positive Einstellung. Das soll nicht heißen, daß er „die ganze Arbeit machen muß“. Aber eben die Leute zusammenbringen.
        Diplomaten, Naturwissenschafler, Psychologen, …

        • intothevoid52626000 says:

          Glaubt man etlichen Nahbegegnungsberichten, ist der Kontakt schon längst da. Vielleicht seit Jahrtausenden. Falls es zum offenen Kontakt kommen sollte, dann weiß die andere Seite schon, wie sie das am besten anstellen wird und mit wem sie sich da einlässt. Ich glaube also nicht, dass wir da irgendeine Vorbereitung verpassen. Bin aber auch nicht überzeugt, dass es in nächster Zeit passiert, weil dieselben Gründe, weshalb sie bisher lieber verdeckt vorgehen, gelten auch jetzt noch. Was immer sie wollen, sie haben einen offenen Kontakt gar nicht nötig.

        • zafersah71565700 says:

          Es ist im Prinzip sehr einfach.
          Wir brauchen nur eine nicht Nasa-Sonde auf die andere Seite des Mondes zu schicken.
          kostet vielleicht 100 Millionen Euro.
          Was hat die Elbphilharmonie gekostet?
          Eine Brücke über Bosporus kostet 3 Milliarden Dollar.
          Aber niemand stellt Forderungen.

  10. zafersah71565700 says:

    Sehr schwacher Vortrag.

    • „schwach“ ist relativ. Für manche „Kopf-im-den-Sand-Michels“ ist dies bereits „zu viel“. Aber welche Art Leute treibt sich *hier* herum… ?

      • zafersah71565700 says:

        Für manche „Kopf-im-den-Sand-Michels“ ist dies bereits „zu viel“.

        Da magst du recht haben.
        Ich unterstütze Exopolitik weil sie zumindest für das Richtige stehen und das ist auch schon was in der heutigen Zeit. Aber tun sie genug? Ich denke nicht. Aber nun ist es egal 2018 wird zum Wendepunkt werden. Eine auch so schwach aufgestellte Exopolitik wird es nicht schaffen. Schade

        • Die Zukunft ist noch nicht geschrieben, 2018 hjat noch nicht angefangen. Wir brauchen ein Sammelbecken für die richtigen Leute, damit die Dinge in Bewegung kommen können. Ein einzelner / einzelne Organisation kann das nicht schaffen – wäre ohnehin auch eine Achillesferse.

  11. michaelschulze12699765600 says:

    Leben ist nicht an den Mensch gebunden und der Mensch ist nicht das Leben, sondern eine Ausdrucksform davon. Meiner Meinung nach ist Leben unsterblich und heißt Tod nichts anderes als Formenwandlung, wie es das Buch der Wandlungen schon beschreibt, wenn man genau hinsieht. Dass sich die technische, nein, künstliche Intelligenz des Lebens bemächtigt, halte ich für unmöglich. Ich glaube zwar auch, dass sie außer Kontrolle geraten und eine Zeitlang Macht über uns und das Leben als solches ausüben kann, aber sie wird nie Bestandteil des Lebens sein, weil das Leben nicht auf sie angewiesen ist, die künstliche Intelligenz auf das Leben aber schon.

    Es ist für mich absolut klar und logisch, dass es zuhauf ausserirdisches Leben gibt, sowohl in unserer Galaxie wie im gesamten Universum und den unendlichen anderen Universen „da draußen,“ was ja in Wahrheit „hier drinnen“ heißen müsste; denn wir sind doch für andere vielleicht auch so exotisch wie jene, von denen wir vieleicht glauben, dass es sie „da draußen“ vielleicht gibt. Und es gibt sie und wir gehören zu ihnen. Gerne will ich die Geschichten von Entführungen glauben, von außerirdischen Systemen, wo das Individuum herrscht in einer Art sehr direkter und Vernunft basierter, hoch moralischer, hoch ethischer Demokratie aus eben Wesen, die weit davon entfernt sind, künstliche Intelligenzen zu sein. Sie sind Wesen, die uns sehr ähnlich sind oder wir ihnen. Wesen mit Gefühlen, Moral und Ethik. Das überhaupt halte ich für den Entwicklungsauftrag des Lebens, sich sozusagen fast aus sich selbst heraus zu sublimieren hin zu dieser hohen Ethik, die ich als wahrhaft göttlich bezeichnen möchte. Alles Leben, alle Intelligenz ist nichts ohne den ganzheitlichen Zusammenhang, ohne die Form und die Ästhetik, die Lust, Freude und Liebe, das Glück, die rechte Gehrinhälfte, die diesen Zusammenhang erkennt und herstellt und den Überblick bewahrt. Das geht künstlicher Intelligenz vollkommen ab und in diesem Sinne ist sie dem Leben so fern wie nur irgend etwas dem Leben fern sein kann. Sollte sie sich auf der Erde durchsetzen, was ich nicht glaube, aber auch nicht für lebensbedrohlich für das Leben selbst halte, wird sie hier auf Erden das Leben vernichten, aber eben nicht das Leben selbst. Sie liegt sozusagen im Widerstreit mit der Spiritualität, unserer eigentlichen Intelligenz, die das Leben von jeder Form künstlicher, technischer Intelligenz und Automatik unabhängig sein lässt. Die Zeit des Erwachens der Menschheit, in der wir uns gerade befinden, wird diese künstliche Intelligenz, diese Form des unlebendigen, leidenschaftslosen Satanismus beenden.

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