Die Folgen eines Erstkontaktes mit Außerirdischen könnten verheerend sein und die Politik muss sich darauf vorbereiten, sagt der Soziologe Dr. Andreas Anton

Die Menschheit ist drauf und dran, den Horizont unseres Planeten für immer zu verlassen und das Sonnensystem zu bevölkern. Es sind Stützpunkte auf dem Mond und dem Mars im Gespräch. Zeitgleich entdecken unsere Sonden und Teleskope immer mehr Planeten da draußen, die der Erde ganz ähnlich sind und wo Leben, so wie wir es kennen, theoretisch möglich ist. Doch wie gehen wir damit um, wenn wir auf eine außerirdische Spezies treffen? Kürzlich veröffentlichte die Bundeszentrale für politische Bildung einen interessanten Aufsatz zu diesem Thema: „Exosoziologie – Szenarien für den Erstkontakt mit außerirdischer Intelligenz“. Die beiden Soziologen Dr. Michael Schetsche und Dr. Andreas Anton analysieren darin drei mögliche Kontaktszenarien und fordern die Politik auf, konkrete Schritte zur Vorbereitung auf dieses Ereignis zu unternehmen. Denn bereits jetzt ist absehbar, dass die Begegnung mit Außerirdischen – oder auch nur der Fund eines außerirdischen Artefakts – zu gehörigen Spannungen führen könnte. Im Interview mit Robert Fleischer erklärt Dr. Anton die Erkenntnisse und Schlussfolgerungen der Exosoziologie und geht auch auf die Frage ein, wie die derzeitige UFO-Offenlegungskampagne in den USA zu bewerten ist.

Dr. Schetsche und Dr. Anton haben zu diesem Thema ein Buch herausgebracht: Die Gesellschaft der Außerirdischen – Einführung in die Exosoziologie. Verlag: Springer VS, ISBN: 978-3-658-21864-5
https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-21865-2

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3 Comments

  1. Interessantes Interview. So kann man seine Mitmenschen neutral mit dem Thema vertraut machen, eine wichtige Arbeit. 🙂

  2. Ja so ist Sozialwissenschaft manchmal. Man sucht sich ein ideales Setting aus und umgeht damit die wirklich interessanten Themen, die sich an der Praxis messen lassen müssen.

    Alle Drei Szenarien (Signal, Artefakt und Begegnung) unterstellen, dass es eine kollektive Evidenz gibt, die „den Großteil der Menschheit“ überzeugen. Damit haben diese Wissenschaften den Schaden (Geheimhaltung) ja erst angerichtet (nicht erst der Interviewpartner).

    Irgendwie gibt es das Szenario einer „elitären Evidenz“ gar nicht. Das wäre aber die relevanteste Auseinandersetzung: „Wie kann über ein nicht-chaotisches Disclosure eine elitäre Evidenz in eine kollektive Evidenz transformiert werden und wie behält man die Kontrolle über einen solchen Prozess?“
    Aber dazu braucht man ja eigentlich gar nicht zu forschen: Einfach zurücklehnen und TTSA verfolgen.

  3. Die Nachricht im Film Contact war nicht wirklich verschlüsselt.
    Es war ein grafischer Plan, vergleichbar mit den Bildern aus großen Pixeln auf der Voyager oder irgendwelchen Funksendungen an Aliens im All.
    Außer dass sie ihn noch zu einer Art Würgel biegen mussten.

    In wie weit so etwas wie Schaltplan-Symbole so allgemein dargestellt werden können, dass sie überall verstanden werden, ist eine andere Sache. Das Symbol für eine Diode ist logisch.

    Die Frage ist dann ja auch immer, ist es eine zufällige Aussendung, oder eine an die Menschen.
    Letzteres kann Problemlos in Englisch und von vielen Menschen lesbar sein.

    Viele haben immer das Bild im Kopf Aliens würden von jetzt auf gleich hier ankommen, ohne zuvor etwas von den Menschen zu wissen.
    Dabei ist das extrem naiv…
    Jede der Spezies die von uns weiß, wird mindestens Englisch verstehen und sprechen können.

    Oder der gerne gebrachte Vergleich zwischen den Spanischen Eroberern mit Aliens. Als „Beleg“ dass Aliens an einer Invasion interessiert wäre O_o.
    Wenn man schon Aliens das Verhalten von Menschen unterstellt, warum dann das von um 1500, und nicht heute?
    Damals war das normal, wieso gibt es heute keine Eroberungen von Ländern mehr?!? Der Letzte der diese Methoden für zulässig hielt war Hitler. Heute nur noch der IS…

    Und Aliens die es hierher schaffen, welches Interesse sollten die an der Erde haben? Rohstoffe sind für die nur Dreck.
    Die sie einfacher in Asteroiden abbauen können.
    Der Planet als Lebensraum? Wenn sie diesen bewohnten Planeten erreichen, dann auch jeden Gleichwertigen ohne Leben.
    Oder nur primitiven Tieren.
    Planeten wie die Erde wird es logischerweise mehr geben als die auf denen es intelligentes Leben gibt.
    Und wer sagt dass die Erde der Idealfall für alle Aliens ist?
    Es gibt viel mehr rote Zwerge als unsere Sonnen.
    Wenn sich um solchen Sonnen intelligentes Leben entwickeln kann, bevorzugen solche Wesen auch ähnliche Planeten.
    Auf der Erde wäre es ihnen also evtl. viel zu hell, zu viel UV-Licht etc..

    Ich halte das verschicken solcher Sonden für unwahrscheinlich.
    Es gibt sehr gute UFO-Vorfälle die axiomatisch ein Beleg für außerirdische Besucher sind. Und auch Hinweise für den Warp-Antrieb den Fleischer bei 24:20 anspricht.
    Und (Zeugen) Aussagen zu Basen z.B. auf dem Mond etc..
    Diverse Aliensichtungen sehen auch relativ biologisch aus.
    Allerdings könnten Roboter auch biologisch aussehen.
    Z.B. das Bild der „Greys“.

    Das kleine stinkende zischende Alien aus Varghina dürfte allen Informationen nach aber eine biologische Lebensform gewesen sein.
    Ein Mann den es in Panik berührt haben soll, starb eine Woche später an multiplen Infektionen. Warum sollte ein Roboter stinken (evtl. Harnstoffe über die Haut ausscheiden) und voller infektiöser (für die Spezies die normalen Hautkeime) Keime sein? Es waren eigentlich zwei davon.
    Der andere soll recht schnell im Plastiksack aus dem Wald geholt worden sein…

    Ob Menschen Signale ins All senden ist völlig egal:
    Zumindest Robert Fleischer dürfte das ähnlich sehen.
    Denn die Aliens wissen eh quasi alle bescheid 😉 .
    Und wenn „die“ (üblicherweise die „Greys“) wie Lazar behauptete vor einiger Zeit 50-60 mal (er nannte eine exakte Zahl) in den Genpool eingriffen (evtl. erst den modernen Menschen erschufen), gibt es auch eine Art „Schutzmacht“.
    Wer lässt sich schon gerne sein seit langer Zeit gepflegtes „Experiment“ kaputt machen?

    Diese Warnung hielt Ich schon bei Hawking für naiv.
    Wusste Hawking nichts von den guten Vorfällen, oder hat er sie einfach ignoriert? Denn wenn er sie gekannt hätte, dann hätte er gewusst dass es diverse Spezies gibt, die von der Erde wissen.

    Wo bleiben die Expeditionen zu möglichen Anomalien?
    Auf der Erde der Baikalsee. Aber auch der sehr flache (max. Tiefe 64m, im Mittel 19m) wenn auch große Eriesee.
    Und die Ostseeanomalie. Die wäre doch ein leichtes für James Cameron.
    Der war schon in 11km Tiefe am Grund des Marianengraben…
    Und im Hintergrund gibt es dann wieder mindestens ein Schiff der US-Navy dass die beobachtet…
    Daher sollte die ganze Aktion Live ins Internet gestreamt und in diversen Ländern gespeichert werden.
    Wenn sie dann überfallen werden, ist alles weltweit verfügbar.
    Die hatten beim letzte Mal schon Forscher denen leider das Geld ausging beobachtet. Solches Verhalten ist also grundsätzlich möglich.
    Die USA fahren auch ohne zu fragen in Mexiko rein, wenn da ein UFO abgestürzt ist. Ist ja mindestens ein Fall bekannt.

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