Unsere Gedanken haben einen messbaren Einfluss auf die Realität, fand Dr. Roger Nelson heraus.

Können wir mit unseren Gedanken Maschinen beeinflussen? Und gibt es so etwas wie ein „globales Bewusstsein“? Roger D. Nelson, Ph.D., hat über zwei Jahrzehnte am renommierten Princeton Engineering Anomalies Research Lab (PEAR) geforscht und 1997 das Global Consciousness Project ins Leben gerufen — ein weltweites Netzwerk aus rund 60 Zufallsgeneratoren, das seit über 15 Jahren rund um die Uhr Daten sammelt. Im Gespräch mit Robert Fleischer erklärt Nelson, warum diese Geräte bei großen Ereignissen — Konzerten, Ritualen, Naturkatastrophen, dem Tod prominenter Persönlichkeiten — messbare Abweichungen vom Zufall zeigen. In unzähligen Experimenten zeigten die Forscher, dass der Mensch mit seinen Gedanken Materie beeinflussen kann. Das mag banal klingen, aber nach dem Stand der Wissenschaft ist es eine Sensation. Denn die Physik kann bis heute nicht erklären, wieso ein subjektiver Wunsch zu einer objektiv messbaren Veränderung führen kann. Wenn unsere Gedanken und Absichten die Realität formen – was bedeutet das für die Politik, Gesellschaft und Frieden?