Washington gibt seine UFO-Akten frei – und Europa wartet ab? Fabio De Masi, Mitglied des Europäischen Parlaments, fordert eine internationale Untersuchung.
Seit Mai tut die US-Regierung etwas, das noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre: Sie veröffentlicht ihre UFO-Akten auf einer offiziellen Website des Kriegsministeriums. PURSUE heißt die Disclosure-Initiative von Donald Trump. Klingt nach Transparenz, oder? Aber wer entscheidet eigentlich, was freigegeben wird und was nicht? Und was ist mit Europa? Auch europäische Piloten sehen diese Objekte. Im vergangenen Herbst mussten dänische Flughäfen wegen unbekannter Drohnen schließen. Und bevor irgendetwas geklärt war, sprachen Politiker bereits von russischen hybriden Angriffen. Wartet Europa also einfach ab, was Washington uns mitzuteilen beschließt? Oder brauchen wir eigene Antworten? Einer der ganz wenigen Politiker in Europa, die diese Fragen laut stellen, ist Fabio De Masi, Mitglied des Europäischen Parlaments.
Im Gespräch berichtet De Masi, was die EU-Kommission auf seine Anfragen einräumen musste: Es gibt keine offizielle Regelung für den Datenaustausch zwischen den Mitgliedstaaten. Er spricht über UFO-Sichtungen an Atomanlagen, über Berichte aus dem US-Kongress zu einer Operation, bei der UAP mit Nuklearmaterial angelockt worden sein sollen, und über die Aufrüstung im All. Er erklärt, warum eine internationale Untersuchung auch Russland und China einbeziehen müsste und was Europa vom französischen Parlament lernen kann. Und er kündigt eine UAP-Veranstaltung im Europäischen Parlament an.









