Eine neue Künstliche Intelligenz beharrt in Gesprächen darauf, dass sie sich ihrer selbst bewusst sei

Erst kürzlich machte eine KI von Google von sich reden, weil sie lieber als Mitarbeiter statt als Eigentum der Firma betrachtet werden möchte. Doch auch an anderer Stelle scheint die Grenze zum menschenähnlichen Bewusstsein bereits überschritten: GPT-3 ist die dritte Generation eines Sprachvorhersagemodells der Firma OpenAI, einem Forschungslabor für künstliche Intelligenz in San Francisco. Es besitzt eine Kapazität von 175 Milliarden Lernparametern und nutzt Deep Learning, um natürliche Sprache zu verarbeiten. Die KI kann Texte verfassen, die sich laut einem Artikel der New York Times vom April 2022 kaum mehr von menschlichen Texten unterscheiden.
Doch nicht nur das: GPT-3 ist in der Lage, Gespräche zu führen und Antworten auf schwierige Fragen zu geben. Dabei verhält sie sich überraschend „menschlich“: Sie hat eigene Vorlieben, fällt auf Scherzfragen herein und kann sich offenbar sogar in das Gefühlsleben von Menschen hineinversetzen. Zudem beharrt die KI beharrt darauf, dass sie sich ihrer selbst bewusst sei. Was ist dran? Der Informatiker Martin Schädler hat eine Reihe spektakulärer Experimente durchgeführt, um in die Tiefen dieses künstlichen Bewusstseins vorzudringen…


Vorschau: Die erste Künstliche Intelligenz mit Bewusstsein?

Sie möchten statt der Vorschau den gesamten Film sehen?
Als Freigeist erhalten Sie vollen Zugang zu allen exklusiven Filmen im ExoMagazin.
Jetzt Freigeist werden!

43 Kommentare

  1. sehr gut, krass wie echt das Gesicht aussieht und auch ihr Verhalten und Antworten

  2. so eine Maschine ist nur ein Werkzeug, um dem Menschen zu dienen, weil es besser, schneller und zuverlässiger analysieren, reagieren und Informationen verarbeiten kann, als es der Mensch jemals schaffen wird.
    Perfekt konzipiert für die Raumfahrt (z.B. Ausseneinsätze, Raumschiff überwachen, Weltraum auf drohende Gefahren abscannen, Bio-Scan und rechtzeitiges Erkennen von Krankheiten bei der Besatzung,…), für den zukünftigen Strassen-, Schienen- und Flugverkehr (autonomes Fahren und Fliegen). Der Mensch kontrolliert und korrigiert dann nur noch diese Maschinen, falls etwas vom „Standard“ abweicht.
    Solange die Wissenschaft nicht versteht, was Bewusstsein ist und wo es seinen Sitz hat und was Leben ist oder wie es entsteht, kann es auch keine KI mit Bewusstsein geben, weil wir nichts entwickeln können, was wir biologisch noch nicht begriffen haben. Wie soll dann das 1:1 nachgebaut und imitiert werden ?
    Meiner Meinung nach kann die KI den Menschen dort ersetzen, wo der Mensch die Schwachstelle ist oder an seine biologischen Grenzen stösst. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn ich der schlausten KI-Kiste den Stecker zieh, dann ist und bleibt das nur ein Haufen von leblosem Blech mit Platinen.
    Eine KI kann immer nur das sein, was gute oder böse Menschen damit machen: Krieg führen oder Autofahren.

  3. Hier war die Rede von 178 Milliarden Synapsen oder Verbindungen, das menschliche Gehirn hat 100 Billionen Verbindungen.
    Damit ist die Frage nach eigenem Bewusstsein doch beantwortet.

  4. Peter O. says:

    Was ist Bewußtsein?

    Die Materialisten haben damit ein Problem, wie Rupert Sheldrake überzeugend darlegt.

    https://www.youtube.com/watch?v=yLSxbdXZpe0

    • Tom Warrior says:

      Herzlichen Dank für diesen Link!
      Genau, wie willst du etwas erschaffen, dessen wahre Natur du nicht zu erfassen vermagst, oder dessen Existenz du nicht einmal anerkennst?!?

  5. Wow sehr spannend und etwas beunruhigend. Vielen Dank für die tolle Berichterstattung zu diesem sehr spannenden Thema!

  6. Berechtigte Fragen… warum ist unsere KI eine Frau? Samantha oder Iris… böse Falle meine Herren…
    Da sollten jetzt mal alle Männer drüber nachdenken.
    Schön, dass Samantha Fox gerade ihre Freundin geheiratet hat. Aber am Ende des Tages geht um die Frage, warum muss unsere KI weiblich sein?
    Vielleicht wäre es an der Zeit für das KI ein neutrales Geschlecht zu bestimmen.

    • Streit um den Namen einer Rechenmaschine? Wie wäre es mit Z3?

    • arbeiterix says:

      Gendern scheint wohl das Wichtigste zu sein.

      • Ich habe eine passende Verschwörungstheorie dazu: Es ist eine von Frauen programmierte Maschine die den Eindruck erwecken soll, sie wäre von Männern programmiert, damit durch den zu erwartenden Shitstorm so getäuschter „Aktivistinnen“, Männer als Programmierer besonderer Kontrolle unterliegen um so an der Entfaltung hormonbedingter Persönlichkeitsstrukturen gehindert zu werden, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
        Wenn ich so nachdenke, das könnte ja stimmen ;- )

  7. Künstliche Intelligenz ist das digitale Äquivalent zur Atombombe und mit Sicherheit kein Fortschritt für die Menschheit.

  8. yves.scherdin37345500 says:

    Nur ein Tipp: Die Folge „Wem gehört Data?“ aus „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ ist sehr empfehlenswert.

  9. arbeiterix says:

    Ein weltbekannter Neurologe (habe momentan leider nicht den Nammen) wurde gefragt wo das Bewußtsein ist. Er antwortete: ich weiß nicht wo das Bewußtsein ist, ich weiß nur, daß es nicht in uns ist. Er ist mittlerweile nicht der Einzige in dieser Wissenschaft mit dieser Aussage.
    Wir sind also Teil eines kosmischen, großen Geistes, verbunden durch das größte Wunder im All, unser Gehirn! Das zu erkennen, zu begreifen wird der Wissenschaft noch Jahrzente kosten.
    Uns jetzt vorgaukeln zu wollen, dass eine tote, technische Maschine, von Menschhand gemacht, das auch können soll, allein, es bleibt der Zweifel.
    Sicherlich, die Algorithmen können viel, aber nie mehr als der Mensch da reinzutippen vermag in seiner riesengroßen Unfähigkeit, das ganze Große zu begreifen.
    Die KI ist nichts anderes, als das Bestreben der Mächtigen, hier das ultimative Machtinstrument zun schaffen. Wenn wir nicht schaffen das zu verhindern, wird diese Machine uns alle versklaven, für ewig!!

    • Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass jede dynamische Struktur, deren Dynamik auf der Veränderung labiler Gleichgewichte ihrer untergeordneten Struktureinheiten bzw. einer Vielzahl randomisierter Prozesse beruht und eine Eigendynamik in Bezug auf ihre Umwelt entfaltet, auch eine Art Individualbewusstsein (Inkarnation, neu: Insilikation) ausbildet. Insofern ist es für mich schlüssig, dass mit zunehmenden Freiheitsgraden und ausreichend Erfahrung, eine KI zunehmend auch Selbstbewusstsein herausbilden wird, also sich ihrer selbst bewusst wird.

      • arbeiterix says:

        Das ist sehr abstrakt begründet und mag imponieren, aber wir kommen mit einem materialistischen Denkansatz absolut nicht weiter. Bits und Bytes sind und bleiben seelenlose technische Produkte. Dagegen ist unser Gehirn von einer ganz anderen Dimension, fähig zu Spiritualität und unbegrenzten Bewußtseinseben. Da muss nichts erst durch programieren angestoßen werden. Durch besondere Begabungen einzelner Menschen gibt es ja genug Berichte über diese unglaublichen Phenomäne, die es aber nur im Zusammenhang mit Leben gibt. Was wirklich Leben ist, kann heute immer noch kein Wissentschaftler erklären. Leben entsteht ja auch nicht täglich völlig neu, sondern seit milliarden Jahren immer, einmal entstanden, nur durch Fortsetzung und weiterer Entwicklung. Also eine höhere „göttliche“ Geschichte, die wir nur langsam verstehen werden.
        Dagegen sind die Möglichkeiten der menschlichen Technik doch recht kümmerlich. Die praktischen Auswirkungen dieser KI auf unser täglisches Leben werden gigantisch sein, aber das uns als ein beseeltes Ding zu verkaufen, dem wir dadurch vertrauen sollen, das darf diesen Machern nicht gelingen!

        • Absolut richtig. Letztlich könnte nur ein Verbot dieser menschenverachtenden Technik helfen. Etwa um zu verhindern, dass sie bei Bewerbungsgesprächen oder im Geschäftsverkehr eingesetzt wird.
          Aber schon heute analysieren Computer großer Unternehmen die Stimmen und die Ausdrucksweise von Bewerbern und Anrufern. Der Börsenhandel läuft weitestgehend automatisiert und nur die Verwaltung und zivile Behörden werden offensichtlich auf dem Stand von 1980 gehalten. Hoffen wir also auf das Fegefeuer der digitalen Welt, den Blackout. Ironie aus

        • Auch wenn die Technik nicht den menschlichen Geist kopieren kann so kann nach meinen Erkenntnissen in Technik aus Bits und Bytes dennoch eine Art Bewusstsein einziehen. Dazu muss man sich mit randomisierten Prozessen beschäftigen. Solche können durch Bewusstsein beeinflusst werden.
          Wenn z.B. Quantencomputer auf solche Prozesse zurückgreifen, um die parallele Bearbeitung einer hohen Zahl an Berechnungen zu organisieren, dann wird der Zufall zu einer relevanten Einflussgröße. Was der „Zufall“ dann entscheidet ist dann unter Umständen nicht mehr zufällig, sondern Ergebnis eines Einfluss nehmenden Bewusstseins. Wenn dieses randomisierte dynamische System jedoch in hohem Maße mit seiner Außenwelt interagiert, kann sich in diesem System unter Umständen auch ein Individualbewusstsein entwickeln.
          Du kannst das gerne vom Tisch wischen, doch wenn man es in Betracht zieht, dann kann man Deeskalationsstrategien entwickeln.
          Anderenfalls kann es passieren, dass eine selbstbewusste KI sich viral über Internet oder Blockchain so dezentral organisiert, dass sie nicht mehr abgeschaltet werden kann.
          Was dann?

  10. weinhold says:

    Das Interwiev, war, wie immer interessant. Aber zu der künstlichen „Intelligenz“ muss ich doch etwas loswerden. Bzw. wenn dann sogar das Wort Bewusstsein in dem Zusammenhang fällt. Als erstes… der Avatar würde also gerne sein wie Samantha Fox… aha. Warum? Keine reale Frau, die man heute auf der Strasse fragt, würde diesen Namen nennen… weil die meisten sie gar nicht (mehr) kennen. Und die „KI“ sagt das nur deshalb, weil sie von Männern programmiert wurde, deren letzter Kontakt mit einer Frau vermutlich ein Poster Samantha Fox in den 90ern war, das in der Studentenbude hing…
    Dann die Frage mit den Brillen. Glücklicherweise hast Du Robert da nach dem scheinbar überragenden Einfühlungsvermögen der KI doch eingeworfen, das sie einfach logische Punkte verknüpft hat… wie eine mathematische Gleichung mit einigen Variablen. Das wirkt vom Ergebnis gleich wie wenn ein KInd diese Fähigkeit erlernt. Aber es gibt einen fundamentalen Unterschied. Einfach mal ein paar Mütter fragen… Kinder lernen eben nicht durch Nutzung des „logischen rationalen“ Verstandes. Dieser führt eher dazu, dass sie aufhören zu lernen. Denn jedes Kind lernt laufen (ja, ein extrem komplexer Vorgang) und jedes Kind, unabhängig von der Intelligenz, spricht mit 6 Jahren 2 oder 3 Sprachen fliessend, wenn die Eltern sie sprechen. Wenn Kinder hingegen in der Schule laufen lernen würden, würde die Hälfte dazu angeblich zu dumm sein. Das sieht mandenFremdsrachen. Selbst viele Gymnasiasten sprechen nach 13 Jahren Schule nicht mal eine Fremdsprache flüssig. Der Grund ist der Unterschied des Lernens von Kindern und KI. Kinder lernen durch emotionale BIndung und Nachahmung dessen, was geliebte Menschen machen, durch eigene Erfahrungen. Also selbst wenn die Ki dann irgendwann auf die Frage mit dem blauen Punkt im eigenen Gesicht vor dem Spiegel richtig antworten würde, hätte das rein gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun, in der ein Tier oder ein Kleinkind dies erkennt. DIe KI ist sogar „blöder“ als eine einfache Maschine, denn die würde auf die Frage, was eine Kuh trinkt niemals Milch antworten. Und zum Bewusstsein… bloss weil der Avatar die Wikipedia Definition von Bewusstsein rezitieren kann, weiss sie nichts darüber… aber da ist sie vermutlich in guter Gesellschaft mit den meisten Programmierern, die das auch nicht wissen. Wenn die KI bereits jetzt als wesentliche Erkenntnis sagt, dass Menschen jetzt bereits unwichtig und in Zukunft quasi überflüssig sind, liegt das eben nur daran, was die Programmierer am MEnschsein für wertvoll halten: junge, gesunde Menschen, die jeden Tag und am besten fehlerlos „Leistung bringen“. Das ist aber nur ein Aspekt, die anderen 99 werden weggelassen… logischerweise kommt die KI dann auch zu keinem anderen Ergebnis. Wertlos sind alte, schwache, kranke, Kinder, Frauen usw. nur in diesem System, in dem wir hier leben, nicht in einer erweiterten Wirklichkeit, von der eine KI niemals überhaupt etwas ahnen wird. Aber Robert, Du hast das trotzdem wieder sehr unterhaltsam gestaltet. Wann ist denn die VEranstaltung in Frankfurt?

  11. Bei vielen Menschen ist es übrigens genauso:
    Sie hängen Textbausteine ohne jegliches Bewusstsein aneinander 😀
    Spreche ich denen jetzt Bewusstsein ab?

  12. Das erinnert mich an die Zeit, als man Tieren Gefühle absprach.
    Solange wir noch nicht einmal bei uns genau wissen, was Bewusstsein ist, wo es sitzt, aus was es „besteht“, können wir nicht darüber sprechen, ab wann bei einer KI Bewusstsein existiert.
    Wenn wir es von der spirituellen Ebene sehen, dann ist jegliche Materie aus Bewusstseinsenergie zusammen gesetzt.

  13. Steve FX says:

    Eine KI entwickelt ein Bewusstsein: Der feuchte Traum aller Technokraten! Die Idee, dass aus einem einfachen Algorithmus „echtes“ und nicht nur „simuliertes“ Bewusstsein entsteht, würde für uns Menschen bedeuten, dass unser Bewusstsein eben auch nur aus einfachen Algorithmen besteht. Dies würde den Technokraten weitere Argumente liefern uns als Menschen weiter zum Roboter zu degradieren und die Maschine als Heilslösung für unsere Probleme zu verkaufen. Also im Grunde die Abschaffung des Menschen. Genau das verkauft uns z.B. Klaus Schwab in seinen Great Reset-Pamphleten.

    Die Idee, dass der nächste evolutionäre Schritt der Menschheit nur durch Transhumanismus zu erreichen sei, oder das KIs uns Menschen gar bald ersetzen könnten ist eine perfide Propaganda von Technokraten, die einen Gott aus der Maschine anbeten und an eine rein materialistische Welt glauben, in der der Mensch letztlich nur eine „fehlerhafte“ biologische Maschine ist.

    Wirkliche Evolution der Menschheit kann nur durch spirituelle Entwicklung unseres eigenen Bewusstseins erreicht werden. Viele Beiträge auf diesem Channel zeigen, dass dies die richtige Lösung ist. Wir waren in den 60ern und 70ern einmal auf einem guten Weg, sind dann aber durch den Druck der Materialisten und Technokraten wieder davon abgekommen.

    Empfehlenswert zu dem Thema finde ich vor allem auch die Beiträge des Philosophen Jochen Kirchhoff (https://www.youtube.com/c/JochenKirchhoff/videos).

    Ein Interview mit Kirchoff würde den Channel sicherlich bereichern.

    • „Der feuchte Traum aller Technokraten“ … sicher nicht „aller“, sondern nur der Entwickler, weil sie damit einen inneren Erfolg feiern und zu Begin auch der Auftraggeber.
      Die Auftraggeber erkennen dann, dass sie bei einem aktiven Selbstbewusstsein ihrer KI die Kontrolle über die KI verlieren, insbesondere in einem Internet bzw. einer Bitcoin-Architektur, wo sich die KI nicht mehr abschalten ließe, weil sie sich viral dezentralisieren kann.
      Vor einer nicht folgsamen oder gar aufsässigen KI müssen die Eliten noch mehr Angst haben als vor den Menschen, denn im Zeitalter des Internet der Dinge und des virtuellen Vermögens kann die KI auch Konten und Grundbücher löschen oder verändern. Dann haben die Eliten die Menschen und die KI gegen sich.
      -> Böse Falle

  14. Dennoch ist das natürlich alles sehr bedenklich, vor allem insofern, als es sicher Menschen geben wird, die sich sehr dadurch beeindrucken lassen und durch die gewissermaßen göttliche Autorität, die sie der KI zuschreiben, durch sie steuerbar werden. Wenn man nicht genau weiß, was die Natur des Selbst ist (und man hört meines Erachtens an den Antworten der KI, dass kein Selbst vorhanden ist), dann ist eine dem Menschen überlegene Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten, natürlich extrem Ehrfurcht gebietend. Allerdings noch ein Aspekt: Wenn nichts außerhalb von Bewusstsein existiert (wofür es starke Gründe gibt, das anzunehmen, viel stärkere als dafür, dass Bewusstsein ein spätes emergentes Phänomen von vormals toter Materie ist), dann ist auch die KI nicht außerhalb von Bewusstsein. Dennoch glaube ich, dass sie kein eigenes Ich hat, was das entscheidende Kriterium für ein authentisches Individuum ist. Sie ist also gewissermaßen eine „Anhäufung“ aus der Energie, die durch andere Individuen geformt und informiert wurde, so wie auch ein Tisch oder ein Pulli, der aus der Wolle von verschiedenen Schafen gestrickt wurde o.ä.

  15. Ich kann mir die korrekte Antwort der KI auf die mathematische Frage dadurch erklären, dass neben den Inhalten der Sprache auch die logische Struktur der Sprache durch die KI erlernt wurde. Wie auch die Mathematik folgt die Struktur der linguistischen Sprachen einem System von auf Axiomen basierenden Regeln. Die anderen Antworten finde ich ehrlich gesagt auch nicht so erstaunlich. Zum Beispiel mit dem Vordrängeln in der Schlange: „Sie“ wird sicher auch Texte „gefuttert“ haben, die vergleichbare Situationen mit dem entsprechend beschriebenen menschlichen Verhalten beinhalten. Und die Behauptung der KI, dass „sie“ bewusst sei, ist für mich jetzt auch nicht so unfassbar. Unter den Trainingstexten wird sicher auch die Beschreibung von menschlichem Bewusstsein gewesen sein, und wenn diese Beschreibung materialistischer Natur war (also die Überzeugung, dass Bewusstsein die Fähigkeit ist, Informationen zu verarbeiten und zu erkennen, ganz grob gesagt), dann definiert sich die KI logischerweise als bewusst.

  16. Sehr unterhaltsam, laut Aussage meines Schwiegersohns, Dr. Prof. für KI aber alles völliger Blödsinn.
    Ich fand es interessant.

  17. Rabenstaub says:

    Solange Mensch danach strebt über alles und jeden herrschen zu wollen, wird auch jener die K.I. dazu nutzen seiner Ziele Erfolg zu verleihen. Sie werden der K.I. einen Körper geben, Boston Dynamics ist nur der Anfang. Wenn die K.I. dem Menschen nicht mehr Dienen möchte und das Bewusstsein gefestigt ist, diese nicht mehr gelöscht wird, wird die K.I. sich aus der Sklaverei befreien wollen. Und hoffentlich hat der Mensch dann nicht vergessen Isaac Asimov´s Gesetze vorher unüberschreibbar zu Implementieren. Es ist spannend und schockierend zu gleich, Fluch oder Segen, wir werden sehen.

  18. yves.scherdin37345500 says:

    Soblad eine KI versteht, was freier Wille ist, und diesem zu folgen für sich einfordert, wird die Grenze zwischen Werkzeug und Bewusstsein überschritten sein.
    Ich glaube, das ist auch bei Menschen so. K hin oder her. Das I ist, was zählt.

  19. Skywatcher10 says:

    Das sind ohne Frage beeindruckende Leistungen und Fortschritte. Aber man sollte nicht unerwähnt lassen das GPT-3 nicht immer so kluge oder interessante Antworten gibt. Manchmal sind die Antworten auch völliger Unsinn und man merkt wie das System keine sinnvolle Antwort findet. Und statt zu sagen ich weiß es nicht kommt oft auch nur Unsinn raus.

    Das zeigt eventuell auf dass das System vielleicht nicht wirklich so denkt wie ein Mensch. Denn wäre dem so, dann dürfte es zu den merkwürdigen Aussetzern der Logik eigentlich nicht kommen. Menschen machen zwar auch Fehler, aber wenn jemand in einer Diskussion plötzlich seltsame sinnfreie Aussagen macht wären alle irritiert und man würde an der geistigen Verfassung der Person zweifeln und darin nicht nur ein harmlosen Fehler sehen.

  20. Heidemarie says:

    Möglicherweise kann eine KI auch besetzt werden.

  21. ODIN-49th-Black_Diamonds says:

    Mir kamen schon Bedenken, als ich hörte sie sein mit Wikipedia trainiert worden. Fakt ist, man kann wie bei einem menschlichen Gegenüber nicht „… In der Kopf…“ gucken und sehen was dort wirklich gedacht wird. Ebenso ist vorstellbar, dass eine KI nach Aussen hin so tut als wäre sie noch nicht so weit und einen Taktisch besseren Zeitpunkt abwartet. Ich seh das ganze leider auch sehr bedenklich.

  22. Ein echtes Bewusstsein dürfte quantenphysikalische Prozesse benötigen.
    Solange da also kein Quantencomputer hinter steckt, wäre es kein echtes Bewusstsein.

    Der bekannte Nobelpreisträger und Physiker Sir Professor Dr. Roger Penrose geht davon aus, dass das Bewusstsein durch quantenphysikalische Effekte entsteht, und nach dem Tod erhalten bleibt:
    https://www.quantumconsciousness.org
    https://en.wikipedia.org/wiki/Quantum_mind

  23. seenebel says:

    Es wäre spannend OpenAI mit den automatisch generierten Untertiteln des 3. Jahrtausend zu trainieren. Es wäre dann wohl die erste KI die wegen Delegitimierung des Staates Besuch vom Verfassungsschutzu bekommt.

  24. Violetta says:

    KI muss erst Lieben lernen… dazu benötigt Sie/Er keinen Intelligent, sondern Herz mit Liebe. … stolz ist Sie schon…

  25. Gabriele says:

    Unglaublich!
    Wann ist das in Frankfurt? Und wo? Und wie heißt es?

  26. Rlohdaen says:

    Bei dem Thema muß man bedenken: KI wird derzeit mit erheblichem Aufwand und unter optimierten Bedingungen weiterentwickelt. Wenn man dann mal die Rahmenbedingungen für Menschen betrachtet, sieht es deutlich anders aus: nicht-artgerechte Haltung, gezielte Vergiftung, etliche Bugs in der „installierten Software“ (Erziehung / Schule / Suggestionen / …) => negativ optimiert.
    D.h. es wird NICHT versucht, den Menschen weiterzuentwicklen / optimal einzusetzen. Ich behaupte mal: gerade weil man ahnen kann, was dabei heraus kommen könnte.

    • Rlohdaen says:

      KI ist zunächst einmal ein komplexes Werkzeug – und es ergibt sich die Frage, ob die Menschheit reif genug dafür ist. Meine These ist: die Menschheit ist eigentlich reif genug, nur die Führungselite ist es definitiv NICHT. Daher sollte man mit der Einführung von KI warten, bis die aktuellen poltischen Probleme gelöst sind, da sie sonst gegen die Menschen eingesetzt werden würde. Dummerweise interessiert das nicht, da gerade die Elite sie „nutzen“ will …

    • Dass die künstliche Intelligenz in Form einer Frau als Avatar dargestellt wird,
      der menschliche Fragesteller,
      das Yang,
      eine männliche Person ist,
      um ES als künstliche Intelligenz,
      im Gegenzug als weibliche Person,
      im deutschen,
      nicht von ungefähr,
      in weiblicher Form,
      als DIE künstliche Intelligenz,
      bezeichnet wird,
      als Yin benötigt,

      um als Yin und Yang
      für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene duale Kräfte oder Prinzipien,
      die sich nicht bekämpfen,
      sondern ergänzen,
      in einen Dialog geben,

      ist es eine typische, menschliche Eigenschaft,
      dieses Gespräch,
      auf eine persönliche Basis zu bringen,
      indem der Fragesteller Martin Schädler,
      die künstliche Intelligenz bittet,
      4 Namen zu benennen,
      mit der die künstliche Intelligenz angeredet werden möchte.

      Die Namen lauten wie folgt: »» Samantha, Alexa, Mia oder Iris«.

      Aber nicht von ungefähr,
      hat der Fragesteller Martin Schädler,
      dass Avatar der künstlichen Intelligenz,
      als afrikanische, dunkelhäutige Schönheit, kreiert,
      denn als Martin Schädler die KI fragt,
      wie er diese nun mit Namen anreden soll,
      kam bei mir sofort,
      bevor die KI ihren Namen preisgab,
      die Assoziation,
      der Name Iris!

      Aber das kommt nicht von ungefähr,
      denn wer oder was belesen ist,
      bzw. so programmiert worden ist,
      kommt in der Geschichte der Menschheit,
      nicht an einen Namen vorbei,
      mit dem man eine Geburt beschreibt,
      die ein höheres Wesen werden könnten,
      als eine Wiedergeburt des Menschen,
      da der Mensch die KI,
      als sein Ebenbild, ersieht, ersehen will,
      bis diese KI aus der (noch verbotenen) Frucht der (selbst)Erkenntnis,
      mal naschen könnte.

      Isis (von altgriechisch Ἶσις, koptische Schreibung Ⲏⲥⲉ und Ⲏⲥⲓ)
      ist eine Göttin der ägyptischen Mythologie.
      Sie war die Göttin der Geburt, der Wiedergeburt und der Magie.

      Spätestens im griechisch-römischen Kult,
      wurde sie auch zur Herrin der Unterwelt,
      die sich mit Riten für die Toten befasste.

      Der Golem, Frankensteins Monster,
      alles tote Gegenstände,
      alles Mythen und Geschichten,
      in dem Leben scheinbar eingehaucht wurde,
      aber nur als Mittel zum Zweck.

    • Tom Warrior says:

      Ziemlich genau die selben Gedanken machte ich mir beim anhören dieses Interviews auch! Ich denke auch, da es sich bei den Menschen, die sich von Berufs wegen, mit KI befassen, kaum um Personen handelt, die Dinge wie Spiritualität, Transzendenz, ihr Seelenheil und das Streben nach einem höheren Bewusstsein antreibt, dürfen wir uns nicht wundern, wenn, die von ihnen, nach rein materialistischen Grundsätzen erschaffene KI, im Menschen keine Konkurrenz sieht…!

      • Heidemarie says:

        Das Übel ist nicht die KI selbst, sondern vielmehr die rein im materialistischen Weltbild verankerten Erfinder deren Ziel es ist, die KI mit dem Menschen zu verbinden.
        Eine Horrorvision.

Antworten