Interne Akten der Bilderberger belegen, in welchem Ausmaß die deutsche Bundesregierung in die Vorbereitung und Durchführung der Geheimkonferenzen verstrickt ist.

Während die Weltöffentlichkeit rätselt, was bei den Bilderberg-Konferenzen besprochen wird, hat sich Robert Fleischer direkt vor Ort begeben. Seine Auswertung von Dokumenten aus dem Nachlass des ehemaligen Bilderberg-Vorsitzenden Walter Scheel lässt den Schluss zu, dass die Bundesregierung nicht nur an der Organisation der unter Politikern heiß begehrten Konferenz beteiligt war, sondern sogar beträchtliche Steuergelder locker machte, um Bilderberg-Konferenzen zu bezahlen. All dies geschah in der Hoffnung, „deutsche Vorstellungen in die Konferenz einzubringen“. Wie groß ist der Einfluss der Bilderberger wirklich? Die ganze Story jetzt im neuen ExoJournal!

7 Kommentare

  1. arbeiterix says:

    Sehr guter Bericht. Ich war selber zur vorletzten Bilderbergerkonferenz in Östereich/ Telfs um mal selber dieses Treiben anzusehen. Tausende Polizisten sorgten dafür, dass das natürlich nur aus der Ferne möglich war. In Telfs fand dann auch die erste große Demo zu einer Bilderbergkonferenz statt, es geschieht also immer mehr Gegenreaktion. Dort hatte ich auch ein sehr gutes Gespräch mit Freeman von dem Blogg “ Alles Schall und Rauch“, der einer der besten Berichterstatter zum diesem Thema seit Jahren ist. Ich muss sagen, dieser Bericht vom Robert Fleischer ist auf gleicher Höhe wie Freeman. Die Idee im Bundesarchiv diese Schell-Akten zu finden, war großartig! Auch sein Fazit, dass dort die politischen Eliten auf Kurs gebracht werden („Denkanstöße“) sehr gut. Auch nach meiner eigenen jahrelangen Beschäftigung mit diesem Thema, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass was in den relevanten „Think-Tanks“ ausgeheckt wird, wird bei diesen „Konferenzen“ speziell eingeladenen Personen ein- indoktriniert.
    Mit dieser Agenda laufen diese dann los und führen ihr dreckiges Handwerk aus. So ist das in unserer Post-Demokratie!

  2. Hallo Herr Fleischer,

    wäre es möglich, die Dokumente zu den Bilderbergern durch einen Scanner laufen zu lassen und als pdf zum download anzubieten?
    Nicht nur zeitgeschichtlich sondern vor allem als Argumentationshilfe gegenüber der Kommunalpolitik wäre dies eine sehr wertvolle Hilfe.

    Im Übrigen grenzt schon die kleine Zahl der vorgelesenen Passagen an einen Skandal erster Güte. Wir müssen endlich aufstehen und das Treiben unserer Bundesregierung beenden.
    Danke für die Arbeit und die Mühen bislang.

  3. Wolfgang says:

    Ist doch egal was der Bürger von der Aktion hält und denkt. Wir werden auf jeden Fall vor vollendete Tatsachen gestellt und müssen (ganz demokratisch .-) ) jede Amerikanische Kröte schlucken.

  4. saskia-jens53564100 says:

    Besten Dank für die Reportage 🙂
    Habe sie amüsiert geschaut und finde, daß dieses Machterhaltungssystem der Wirtschaftsbosse unsere Demokratie auf eine harte Probe stellt und das auch noch auf kosten der Steuerzahler, nur damit die Deutsche Bank genug Schlupflöcher hat um weiter zu machen wie bisher und die Energielobby auch ja nicht auf den Kosten des Atomausstiegs sitzen bleibt, wie eigentlich mit der Bundesregierung abgemacht seit bau der Atomkraftwerke.
    Die Bevölkerung muss anscheinend gezwungener Maßen die Zeche zahlen, wie schon immer und egal bei was.

  5. Ich sehe vor meinem geistigen Auge einen Chor aus vielen Menschen vor diesem Hotel, die das Lied anstimmen: „Wollt ihr uns verarschen?“.(schön wärs 😉
    Lange halten die das sicher nicht mehr durch mit der Geheimhaltung. Du hast dort mit den alten Akten ein Leck entdeckt, dass es sicher nicht geben sollte.

  6. Nervig. Wir wissen seit Jahren das da was krumm ist. Warum muss die Politik vor Wirtschaft und Finanz einknicken? Das ist paradox. Robert warum so reißerisch? Politik würde vor Jahren gewarnt. Gott beweist schon lange das er das Heft in der Hand hat. Politik weiss seit Jahren das die loecher groesser werden je mehr die gegenüber den sogenannten kleinen Leuten versagt.

  7. Warum biste nicht drin geblieben? Haben die gesagt: „Wenn sie bis 12Uhr nicht gehen, kommen NICHT mehr oder NIE mehr raus?“ Hättest Dich doch im Schrank verstecken können. 😀 Mit Deiner Sprachkenntnis hättest Du Dich schon irgendwie durchgeschlagen können. Als Kellner oder so. ^^
    Danke für diese brandaktuelle Reportage!

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